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Auch wir hatten 1. Elterngespräch

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14. Nov 2010 13:57

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 Betreff des Beitrags: Auch wir hatten 1. Elterngespräch
BeitragVerfasst: 14. Nov 2010 13:57 
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Wir hatten am Freitag auch erstes Elterngespräch.

Ich hatte mir im Vorwege überlegt, sehr passiv in dieses Gespräch zu gehen. Ich habe die Lehrer reden lassen und habe versucht nicht allzuviel selber zu sagen.

Meine Tochter hat immer noch viele Probleme sich zu konzentrieren und "vernünftig" mitzuarbeiten.

Positv an ihr ist (lt. Lehrer), dass sie ihrere erste kurze Geschichte geschrieben hat. Sie hat sehr viel Phantasie. PUNKT. Das war es schon mit den positven Eigenschaften :-(

Negativ: Sie malt sehr schlecht, und mag nicht basteln. Das verstehe ich überhaupt nicht! Mein Arbeitszimmer ist so voll mit Bildern und Basteleinen, wobei ich finde, dass die Sachen sehr schön sind (aber das ist ja meine eigene Meinung).

Bei Lese-Mal-Aufgaben findet die Lehrerin, dass meine Tochter sich nicht genug Mühe gibt. Man erkennt zwar, was es ist, aber es sind keine hübschen Bilder.

Ist es soooooooooo wichtig, dass beim Lesen lesen "hübsche" Bilder rauskommen? Die Lehrin sagt, dass sie das Gefühl hat, dass meine Tochter möglichst schnell fertig werden will :-)

Dann nimmt sie beim Rechnen immer noch die Finger zur Hilfe. Sie soll im Kopf rechnen. Müssen Kinder, die seit nicht mal einem halben Jahr zur Schule gehen schon ohne Finger rechnen können?

Im sozialen Bereich hat sie ziemliche Defizite. Sie lebt in "einer" anderen Welt, mit der die anderen Kindern nichts anfangen können. Die Lehrerin sagte, dass sie von den anderen "intelligenten" Kindern auf Grund ihres Kleinkindverhaltens abgeleht wird und sie selber mag mit den Kinder, die ein ähnliches Verhalten wie sie haben nicht spielen mag, weil sie mit diesen Kindern nichts anfangen kann. Sie versucht ständig die Aufmerksamkeit der Lehrer auf sich zu ziehen (gerade in den Pausen) und mit denen zu spielen.


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14. Nov 2010 14:17

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 Betreff des Beitrags: Re: Auch wir hatten 1. Elterngespräch
BeitragVerfasst: 14. Nov 2010 14:17 
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Zitat:
Positv an ihr ist (lt. Lehrer), dass sie ihrere erste kurze Geschichte geschrieben hat. Sie hat sehr viel Phantasie. PUNKT. Das war es schon mit den positven Eigenschaften :-(


Immerhin doch mal. Die Lehrerin hat den Kurs besucht, indem man lernt, dass man zunächst etwas Positives vermerken sollte. Auf der anderen Seite ist das nicht schlecht. Du hättest sonst nachfragen müssen, was sie positiv findet.

Zitat:
Negativ: Sie malt sehr schlecht, und mag nicht basteln. Das verstehe ich überhaupt nicht! Mein Arbeitszimmer ist so voll mit Bildern und Basteleinen, wobei ich finde, dass die Sachen sehr schön sind (aber das ist ja meine eigene Meinung).

Bei Lese-Mal-Aufgaben findet die Lehrerin, dass meine Tochter sich nicht genug Mühe gibt. Man erkennt zwar, was es ist, aber es sind keine hübschen Bilder.


Viel mehr als "hübsch malen" können die Kinder in dem Stadium ja noch nicht. Fragt sich, ob sie nicht kann (Feinmotorik) oder nicht will (Arbeitsverhalten). Normalerweise würde ich mit so einem Statement erst einmal leben können.

Zitat:
Ist es soooooooooo wichtig, dass beim Lesen lesen "hübsche" Bilder rauskommen? Die Lehrin sagt, dass sie das Gefühl hat, dass meine Tochter möglichst schnell fertig werden will :-)


Wenn du deiner Tochter vermittelst - bewusst oder unbewusst -, dass du meinst, das sei nicht so wichtig, habt ihr schon verloren. Wenn die Lehrerin anordnet, dass gemalt wird, hat deine Tochter das zu machen. Sonst gibt es auf die Dauer Ärger.

Zitat:
Dann nimmt sie beim Rechnen immer noch die Finger zur Hilfe. Sie soll im Kopf rechnen. Müssen Kinder, die seit nicht mal einem halben Jahr zur Schule gehen schon ohne Finger rechnen können?


Meine Kinder haben überhaupt nie mit den Fingern gerechnet. Ich glaube aber nicht, dass es dafür Normen gibt. Hängt sicher auch vom Unterricht ab. Wenn die Lehrerin das thematisiert, werden die anderen Kinder wohl weiter sein.

Zitat:
Im sozialen Bereich hat sie ziemliche Defizite. Sie lebt in "einer" anderen Welt, mit der die anderen Kindern nichts anfangen können. Die Lehrerin sagte, dass sie von den anderen "intelligenten" Kindern auf Grund ihres Kleinkindverhaltens abgeleht wird und sie selber mag mit den Kinder, die ein ähnliches Verhalten wie sie haben nicht spielen mag, weil sie mit diesen Kindern nichts anfangen kann. Sie versucht ständig die Aufmerksamkeit der Lehrer auf sich zu ziehen (gerade in den Pausen) und mit denen zu spielen.


Ja, da habt ihr wohl eure Baustelle. Ist natürlich schade, dass sie ihren eventuellen kognitiven Vorsprung nun doch nicht so leben kann, dafür aber die Defizite stark aufstoßen. Da habt ihr wohl eine nette Asynchronität. Kognitiv relativ weit. Sozial/emotional altersgemäß oder zurück. Da wird sie Hilfe brauchen.

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14. Nov 2010 14:39

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 Betreff des Beitrags: Re: Auch wir hatten 1. Elterngespräch
BeitragVerfasst: 14. Nov 2010 14:39 
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Hallo,

Delfin1977 hat geschrieben:
Positv an ihr ist (lt. Lehrer), dass sie ihrere erste kurze Geschichte geschrieben hat. Sie hat sehr viel Phantasie. PUNKT. Das war es schon mit den positven Eigenschaften

Ehrlich gesagt würde so eine Fähigkeit deutlich höher werten als
Delfin1977 hat geschrieben:
Sie malt sehr schlecht, und mag nicht basteln.

Es sei denn, ihr habt eine Karriere als Kunstmalerin für eure Tochter geplant. ;-) Wobei es, wie Michaela schrieb, nicht schadet, einen Blick auf die Feinmotorik zu werfen. Mein Sohn malte immer ungern, konnte aber sehr exakt mit der Shere umgehen (Schattenbilder). Wenn ich also sicher wäre, dass es da keinen Nachholbedarf gibt, würde mich das nicht weiter beunruhigen.

Delfin1977 hat geschrieben:
Das verstehe ich überhaupt nicht! Mein Arbeitszimmer ist so voll mit Bildern und Basteleinen, wobei ich finde, dass die Sachen sehr schön sind (aber das ist ja meine eigene Meinung).

Nun ist es immer noch etwas anderes, ob ein Kind intuitiv künstlerisch tätig sein kann oder ob es auf Anforderung zu einem bestimmten Thema in einer bestimmten Zeit etwas abliefern soll. Das muss ein Kind tatsächlich lernen. DAss das die Kreativität nicht unbedingt fördert, steht auf einem anderen Blatt, aber schulrelevant ist das schon.

Delfin1977 hat geschrieben:
Die Lehrin sagt, dass sie das Gefühl hat, dass meine Tochter möglichst schnell fertig werden will

Na das finde ich jetzt nicht gerade eine der schlimmsten Eigenschaften. ;-)

Das mit dem "schön malen" ist sowieso so eine Sache, gerne beobachtet von Grundschullehrerinnen, bei denen die Mädchen i.d.R. bessere Noten erhalten, weil oder wenn diese ihre Hefte besonders reichlich bunt verzieren. Als unsere Lehrerin unserem Sohn in sein Leseverständnis-Heft (male die Blume blau, male das Haus rot... :roll: - wohlgemerkt bei einem Kind das schon zahlreiche Romane gelesen hatte) geschrieben hatte "nicht schön angemalt, sonst in Ordnung" war mir klar, dass es mit einem gemeinsamen Nenner (es gab verschiedene Probleme) schwierig werden würde.

Delfin1977 hat geschrieben:
Dann nimmt sie beim Rechnen immer noch die Finger zur Hilfe. Sie soll im Kopf rechnen. Müssen Kinder, die seit nicht mal einem halben Jahr zur Schule gehen schon ohne Finger rechnen können?

Meines Erachtens nicht. Vor allem dann nicht, wenn das Kind keine Probleme hat, Zahlen und Mengen zu erfassen und sich mit den Fingern nur unterstützt - es gibt ja kinästhetische Lerntypen, die die visuelle Unterstützung und Bewegung zur besseren Verarbeitung benötigen. Also nach wenigen Wochen Schule würde ich definitiv nicht erwarten, dass ein Kind ohne Finger auskommt. Auch nicht ein sehr begabtes Kind.

Delfin1977 hat geschrieben:
Im sozialen Bereich hat sie ziemliche Defizite. Sie lebt in "einer" anderen Welt, mit der die anderen Kindern nichts anfangen können. Die Lehrerin sagte, dass sie von den anderen "intelligenten" Kindern auf Grund ihres Kleinkindverhaltens abgeleht wird und sie selber mag mit den Kinder, die ein ähnliches Verhalten wie sie haben nicht spielen mag, weil sie mit diesen Kindern nichts anfangen kann. Sie versucht ständig die Aufmerksamkeit der Lehrer auf sich zu ziehen (gerade in den Pausen) und mit denen zu spielen.

Das klingt mir nach echtem Handlungsbedarf. Wie sieht denn so ein Kleinkindverhalten genau aus?

Lg

Anni


Zuletzt geändert von anni11 am 14. Nov 2010 15:10, insgesamt 1-mal geändert.

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14. Nov 2010 14:48

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 Betreff des Beitrags: Re: Auch wir hatten 1. Elterngespräch
BeitragVerfasst: 14. Nov 2010 14:48 
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Die Lehrerin meiner Tochter möchte auch nicht,dass die Kinder mit den Fingern rechnen. Sie sollen die Steckwürfel benutzen oder im Kopf rechnen. Mit den Fingern ist nämlich bei 10 Schluß. Wenn sie sich dass erst mal angewöhnen, haben sie u.U. bei größeren Zahlen Probleme. Von den Steckwürfeln haben sie 10x10 Stück.
Bei Töchterlein ist es aber eher eine blöde Angewohnheit bei kleinen Zahlen die Finger zu nehmen.
Sie rechnet z.B. 124+2 superschnell im Kopf (wir hatten das Dach renoviert und die alten Nägel lagen noch rum, sie hat 124 Stück aufgesammelt und Tage später noch 2 gefunden), nimmt aber bei 4+2 die Finger. §%$

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14. Nov 2010 15:23

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 Betreff des Beitrags: Re: Auch wir hatten 1. Elterngespräch
BeitragVerfasst: 14. Nov 2010 15:23 
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Hallo delphin,

kokolores hat geschrieben:
Auch wenn Dein Kind - später einmal - in allen Fächern 1 steht, wirst Du bei diesen Terminen mit den (vermeintlichen) Defiziten konfrontiert werden.
...
Akzeptiere die Probleme und nimm sie mit Zuversicht in Angriff.

da gebe ich Heike absolut recht. Ein Elternsprechtag dient ja tatsächlich dazu, die Beobachtung des Lehrers aus dessen Blickwinkel zu erfahren und mit den eigenen subjektiven Wahrnehmungen abzugleichen. Je größer die Differenz der Eindrücke, desto besser muss man m.E. hinschauen.

Ich habe das Gefühl, dass du das Elterngespräch als solches noch nicht als Chance erkannt hast, die Erfahrung und Beobachtung der Lehrerin zu nutzen, um die Situation für deine Tochter zu verbessern. Anstatt der Haltung "aber mein Kind ist ja eigentlich gar nicht so" ist da nicht zielführend. Wenn du das nächste mal hörst, dass es irgendwelche Probleme gibt (so wie mir scheint, sind es ja vor allem die sozialen), nutze die Gelegenheit und frage gleich nach, wie du deine Tochter unterstützen kannst und was die Lehrerin ihrerseits tut, um deiner Tochter die Situation zu erleichtern.

Lg

Anni


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14. Nov 2010 16:03

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 Betreff des Beitrags: Re: Auch wir hatten 1. Elterngespräch
BeitragVerfasst: 14. Nov 2010 16:03 
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Delfin: Wegen der Finger-Rechnung: Mir hat neulich eine Grundschullehrerin gesagt, dass sie es furchtbar findet, wenn die Kinder zu Schulbeginn (also eigentlich noch Vorschulkinder!!!!!) immer noch mit den Fingern rechnen. Sie meinte, die Kinder müssten Mengen viel schneller erfassen können. Und wir sollten im Vorschulalter mit den Kindern üben, dass sie eben nicht mehr 5+5 abzählen müssen, wenn sie in die Schule kommen, sondern dass sie das dann möglichst schon im Kopf haben.

Ich fand das auch sehr komisch und bin nun ständig dabei, mit meiner Tochter in Alltagssituationen das Rechnen zu "üben", wie gewünscht (wenn 10 Leute im Bus sind und drei aussteigen...). Da sie aber - im Vorschulalter - immer noch in ihrem sehr übersichtlichen Zehnerbereich mit den Fingern rechnet, bin ich auch etwas verunsichert. Dabei dachte ich früher immer, dafür geht man in die Schule.

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14. Nov 2010 16:09

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 Betreff des Beitrags: Re: Auch wir hatten 1. Elterngespräch
BeitragVerfasst: 14. Nov 2010 16:09 
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Hallo,

helena hat geschrieben:
Da sie aber - im Vorschulalter - immer noch in ihrem sehr übersichtlichen Zehnerbereich mit den Fingern rechnet, bin ich auch etwas verunsichert. Dabei dachte ich früher immer, dafür geht man in die Schule.

ich sehe das auch so. Wobei das Abzählen m.E. momentan delphins geringstes Problem ist.

Lg

Anni


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14. Nov 2010 16:39

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 Betreff des Beitrags: Re: Auch wir hatten 1. Elterngespräch
BeitragVerfasst: 14. Nov 2010 16:39 
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Ja, natürlich. Aber wenn man vom Lehrer gesagt bekommt, dass das Kind nicht NUR sozial, sondern auch SCHULISCH irgendwie auffällig sei, kommt man als Mutter schon ins Grübeln.

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14. Nov 2010 16:53

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 Betreff des Beitrags: Re: Auch wir hatten 1. Elterngespräch
BeitragVerfasst: 14. Nov 2010 16:53 
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Danke Euch!

Feinmotorisch sehe ich bei meiner Tochter keine Probleme. Bei Ausmalbildern bleibt sie innerhabt der Linien, sie schneidet vernünftig an den Linien lang und ihre selbstgemalten Bilder sind auch gut. Ich denke mal, sie will einfach nicht!

Ich bin (trotz aller Probleme) immer noch der Meinung, dass die vorzeitige Einschulung ( wir reden von 2 Monaten) die richitge Entscheidung war. Ganz davon ab, hätte weder ich noch der Kindergarten gedacht, dass es im sozialen Bereich zu solchen Problemen kommt. Im Kindergarten war und ist sie bei allen Altersstufen von 1 - 10 Jahren beliebt und gut in den Gruppen integriert.

Ich finde auch den Begriff "Kleinkindverhalten" etwas sehr übertrieben. Also, sie setzt sich selber sehr stark unter Druck. Wenn etwas nicht auf Anhieb klappt, dann wird sie schnell wütig und zweifelt an sich selber. Oder wenn sie etwas als ungerecht empfindet, dann kann es auch schon mal sein, dass sie sich verweigert und weder mit der Lehrerin noch mit den anderen Kindern spricht. Das ist eines der Punkte, die wir gerade angehen mit vielen Gesprächen, versuchen die Frustration auszuhalten und zu schauen, was man dagegen tun kann.

Dann werden ich versuchen mehr Kinder zu uns einzuladen.

Mit der Lehrerin habe ich abgesprochen, wenn meine Tochter ihre Aufgaben nicht in der Schule erledigt, dann soll sie sie mit nach Hause nehmen. So lernt sie vielleicht in der Schule besser mit zu arbeiten, damit sie zu Hause mehr Freizeit hat.

Es ist nicht so, dass ich total abblocke und sage, die Lehrer erzählen nur Blödsinn. Sie haben ja im Grundsatz Recht. Ich glaube, die Art und Weise wie mit meinen Befürchtungen umgegangen wurde, hat mich einfach blockieren lassen. Ich denke viel darüber nach, auch was ich in der Erziehung falsch gemacht habe...

Vielleicht müssen wir einfach noch ein bisschen abwarten. Wenn es bis zum Beginn des nächsten Halbjahres nicht besser wird, dann werden wir den Kinderarzt einschalten.

Vielen Dank für Eure ehrlichen Meinungen!

LG Delfin


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16. Nov 2010 23:23

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 Betreff des Beitrags: Re: Auch wir hatten 1. Elterngespräch
BeitragVerfasst: 16. Nov 2010 23:23 
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Der Verzweiflung gebe ich mich nur hier im Forum hin ;-)

Aber wahrscheinlich hast Du Recht! Vielleicht müssen sich sowohl Kinder als auch die Lehrer finden. Es scheint jetzt so ganz langsam besser zu werden.

Wir warten jetzt erst mal ab bis zu den Halbjahreszeugnissen und geben unser Tochter die Chance sich doch noch einzugewöhnen.

Ein anderes Kind aus der Klasse sprach mich an, woher meine Tochter so gut Englisch spricht und dass sie für die anderen Kinder immer übersetzt. So was erzählen die Lehrer natürlich nicht! Bloss nicht zu viel loben :-( Das beruhigt mich zumindest ein kleines bisschen. Sie scheint also nicht den KOMPLETTEN Unterricht zu verweigern.


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