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1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa etc.

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5. Mai 2011 22:32

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 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa
BeitragVerfasst: 5. Mai 2011 22:32 
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Michaela hat geschrieben:
Die HBF ist ein e.V. wie die anderen auch. Das heißt, sie dürfen keinen Gewinn machen.

Zumindest ein gemeinnütziger Verein darf das nicht bzw. darf Gewinne nicht ausschütten.
Aber auch ein solcher kann seine Kurse von einer sehr gut bezahlten GmbH durchführen lassen.

Ganz allgemein und nicht auf den HBF bezogen - über den ich nichts weiss.
Es gab mal einen Bericht, dass das hier so ein Gespann ist:
wsd-pro-child.de
wsd-gmbh.de


- Martin

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Und wo lassen Sie denken?


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6. Mai 2011 08:48

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 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa
BeitragVerfasst: 6. Mai 2011 08:48 
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Habe mal geguckt.

Für eine Gruppenstunde (45 Minuten) muss man pro Kind 10,63 € bezahlen. 6 Kinder nehmen maximal teil. Geschwisterkinder bekommen 25 % Rabatt. Eine Schnupperstunde ist kostenlos, wenn man sich hinterher anmeldet.

Der HBf hat bei uns eine Geschäftsstelle (2-Zi-Wohnung), in der eine festangestellte Psychologin arbeitet. Das wären schon mal die Grundkosten.

Für so eine Gruppenstunde hat sie dann 63,75 € zur Verfügung, solange keine Geschwister erscheinen und nicht geschnuppert wird. Davon muss der Raum bezahlt werden, ein Kursleiter und das nötige Equipment. Ich nehme mal an, da werden in Physikkursen nicht nur kostensparende Vorträge gehalten.

Die Kursleiter rekrutieren sich aus demselben Pool, aus dem die Kursleiter anderer HB-Kurse auch kommen. Die Kosten werden also wohl dieselben sein. Damit das gut wird, braucht man Leute, die das wirklich können.

Bei unserer DGhK decken die Elternbeiträge etwa ein Viertel der tatsächlich anfallenden Kosten. Obwohl in großem Umfang ehrenamtlich gearbeitet wird.

Die HBF finanziert sich neben den Elternbeiträgen über die Jugendämter, private Sponsoren und Firmensponsoren (die einzeln benannt werden).

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8. Mai 2011 07:36

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 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa
BeitragVerfasst: 8. Mai 2011 07:36 
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Michaela,

ich habe extra um einen passenden Kurs gebeten. Ich hab vorher angerufen und lange mit dem verantwortlichen Herrn gesprochen. Sie wollte Bio, Chemie, Physik, Mathe oder irgendwas mit Technik machen, Chinesisch und Gedächtniskurse wollte sie nicht. Und dann habe ich 85 EUR im Monat gezahlt, was für mich ne Menge Geld ist. Es ist hierkeine 2-Zimmer Wohnung, das ganze ist schon einiges größer. Ab dem Jahrgang 2000 () war das alles kein Problem mit den passenden Kursen. Bloß ist meine Tochter 2001 geboren und saß schon in der vierten Klasse. Bei den Großen durfte sie aber noch nicht rein, die wollten auch mal unter sich bleiben. Mit 9 weiteren 4-8 jährigen landete sie in einer unruhigen Gruppe. Ich hab das mehrfach von außen mitbekommen, wie Kinder völlig unorganisiert durchs Gebäude rannten und fangen spielten, statt was zu tun. Das hatten sich andere Eltern auch anders vorgestellt. Zumal die Kurse jeden Sonntag stattfanden und jeweils 2,5 Stunden gingen. Die Honorarkraft war ganz schön ausgelastet, mit der munteren Bande. 020
Für uns bedeutete diese Sonntagsaktivität einiges an Fahrerei, was ich aber gern in Kauf genommen hätte. Also nicht dir traumhaften Verhältnisse, von denen du schreibst, es passte einfach nicht.

Ich hab sie vier- fünfmal dahin gefahren, es war nicht möglich in einen anderen Kurs zu wechseln und darum haben wir sie wieder abgemeldet. Ich kann solche Kurse auch nicht halten, aber auch keine anderen Kinder herbeizaubern. Muss ich mich jetzt mit den Gegebenheiten arrangieren? Wohl kaum oder? Wir haben es dann einfach aufgegeben, nach hb-spezifischen Angeboten auszuschauen, es ist im Moment in der Region zu wenig los hier. Das ist nicht die Schuld vom HBF, die können auch nichts dafür.

lg


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8. Mai 2011 08:54

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 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa
BeitragVerfasst: 8. Mai 2011 08:54 
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Zitat:
ich habe extra um einen passenden Kurs gebeten. Ich hab vorher angerufen und lange mit dem verantwortlichen Herrn gesprochen. Sie wollte Bio, Chemie, Physik, Mathe oder irgendwas mit Technik machen, Chinesisch und Gedächtniskurse wollte sie nicht.


Natürlich möchte jeder einen "passenden" Wunschkurs. Sie bieten ja auch eine ganze Reihe an. Sind die bei euch nicht im Internet aufgelistet? Einen extra auf deine Tochter zugeschnittenen Kurs wird es kaum geben. Sie kam dann trotz dieses Telefongesprächs (dass du bei einem Psychologen bezahlen müsstest) einen Chinesisch-Kurs? Oder was möchtest du sagen? Wir waren dort nie. Bei den Dingen, an denen wir teilgenommen haben, meldete man das Kind für einen bestimmten Kurs an und bekam dann einen Platz oder nicht. Falls nicht, vielleicht in einem anderen Kurs. Aber sicher nicht, ohne damit einverstanden zu sein.

Zitat:
Und dann habe ich 85 EUR im Monat gezahlt, was für mich ne Menge Geld ist.


Für dich ist das vielleicht eine Menge Geld. Trotzdem dem aber ist das nicht kostendeckend, sondern nur ein Anteil. Hast du dir Gedanken drüber gemacht, wer den Rest bezahlt?

Zitat:
Es ist hierkeine 2-Zimmer Wohnung, das ganze ist schon einiges größer.


Dann sind die Grundkosten höher. Bei unserer DGhK säße da kein zuständiger Herr am Telefon bereit, der mit jedem Interessenten ausführlich spricht. Sowas muss nämlich finanziert werden. Oder du brauchst wieder die fleißigen Bienen, die das ehrenamtlich machen.

Zitat:
Ab dem Jahrgang 2000 () war das alles kein Problem mit den passenden Kursen. Bloß ist meine Tochter 2001 geboren und saß schon in der vierten Klasse. Bei den Großen durfte sie aber noch nicht rein, die wollten auch mal unter sich bleiben.


Tatsächlich kenne ich es auch so, dass diese Altersgrenzen in HB-Kursen sehr streng gehandhabt werden. Das beruht auf den entsprechenden Erfahrungen. Außerdem wollen die Eltern dann nicht "soviel" für einen Kurs für eine bestimmte Altersgruppe bezahlen, um dann festzustellen, dass sich da viel kleinere Kinder tummeln. (Alle HBs freunden sich lieber mit Älteren an.)

Zitat:
Mit 9 weiteren 4-8 jährigen landete sie in einer unruhigen Gruppe. Ich hab das mehrfach von außen mitbekommen, wie Kinder völlig unorganisiert durchs Gebäude rannten und fangen spielten, statt was zu tun. Das hatten sich andere Eltern auch anders vorgestellt.


Hättest du von Vierjährigen ein anderes Verhalten erwartet? Zudem findet doch das ganze auch in der Freizeit statt. Und nicht alle Kinder sind freiwillig dort.

Zitat:
Zumal die Kurse jeden Sonntag stattfanden und jeweils 2,5 Stunden gingen. Die Honorarkraft war ganz schön ausgelastet, mit der munteren Bande. 020
Für uns bedeutete diese Sonntagsaktivität einiges an Fahrerei, was ich aber gern in Kauf genommen hätte. Also nicht dir traumhaften Verhältnisse, von denen du schreibst, es passte einfach nicht.


Wenn es nicht passt, sollte man es einfach lassen.

Zitat:
Ich hab sie vier- fünfmal dahin gefahren, es war nicht möglich in einen anderen Kurs zu wechseln und darum haben wir sie wieder abgemeldet. Ich kann solche Kurse auch nicht halten, aber auch keine anderen Kinder herbeizaubern. Muss ich mich jetzt mit den Gegebenheiten arrangieren? Wohl kaum oder? Wir haben es dann einfach aufgegeben, nach hb-spezifischen Angeboten auszuschauen, es ist im Moment in der Region zu wenig los hier. Das ist nicht die Schuld vom HBF, die können auch nichts dafür.


Am Ende habt ihr euch also doch arrangiert. Natürlich ist es nicht die Schuld vom HBF wenn in der Region wenig los ist. Das liegt an deren Bewohnern. Wenn die sich nicht rühren, gibt es eben nichts.

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3. Feb 2016 16:23

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 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa etc.
BeitragVerfasst: 3. Feb 2016 16:23 
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Hallo,

obwohl die Frage schon etwas "älter" ist habe ich sie heute erst entdeckt :?

Also Mini geht seit 2 Jahren sehr gerne in die Kurse von der Hochbegabtenförderung e. V.
Gesucht hatte er selbst nach Nawi Kursen zu einem Zeitpunkt wo es ihm sehr schlecht in der Schule ging. Er meinte es gäbe Unterricht wo das Lernen Spaß macht und da möchte er hin. Im Internet hatte er ein Foto einer selbst gebauten Ameisen Farm gesehen und genau "da" wollte er mitmachen. Als ich dort eine Kursanfrage gestartet habe, wurde auf die Notwendigkeit eines Nachweises der überdurchschnittlichen Intelligenz hingewiesen. Da wir gerade auf Wunsch der Schule einen Diagnostik Marathon hinter uns hatten (die Schule vermutete Autismus und Minderbegabung) konnten wir den gewünschten Test vorlegen. Die Schule hatte sich komplett geirrt, aber durch ihr Verhalten dem Mini gegenüber war er sehr unglücklich. Er sagte dass er der schlechteste und langsamste sei und die Welt ohne ihn besser dran wäre :(

Dort hat er gemerkt, dass er einfach vieles schneller begreift und anders denkt - dies dort aber ausdrücklich erwünscht ist und alle gleich sind. Ihm hat das unglaublich gut getan und es geht ihm wieder gut. Die Dozenten dort sind unglaublich engagiert, haben tolle Ideen und werden gut bezahlt. Die Gruppen sind klein und dafür zahlen wir gerne die Gebühren. Bei finanziellen Notlagen unterstützen Sponsoren bei den Beiträgen. Neu sind dort die Eltern Akademien- das Angebot zum Umgang mit Lehrern hat uns viel gebracht (bisher der einzige Lehrgang den ich mitgemacht habe).

Zur dghk kann ich nicht viel sagen, ich glaube aber dort darf jeder die Angebote nutzen ohne Nachweise und sie haben eine tolle Mitglieder Zeitung 👍

Eine Mensa Mitgliedschaft wäre möglich aber es gibt dort kaum Angebote die Mini interessieren.

Er stellt alle Kurstage bei der Hbf vor jegliche Aktivitäten. Absagen erfolgen nur selten wenn er krank ist.

Auch in den Ferien wollte er schon einige Tage dort verbringen. Er hat dort Freunde gefunden und fühlt sich wohl. Das ist mehr als wir je erhofft haben. Dem Verein sind wir sehr dankbar für die Arbeit.

Liebe grüße


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3. Feb 2016 19:41

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 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa etc.
BeitragVerfasst: 3. Feb 2016 19:41 
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Hallo,

janni hat geschrieben:
Dort hat er gemerkt, dass er einfach vieles schneller begreift und anders denkt - dies dort aber ausdrücklich erwünscht ist und alle gleich sind.

gerade das Letzte mit der Gleichheit ist ein ziemliches Gerücht. Ich kenne viele hochbegabte Kinder, alleine in meiner Verwandtschaft gibt es ein paar und die sind so unterschiedlich und haben so unterschiedliche Interessen, dass ich so eine verallgemeinernde Aussage ähnlich kritisch finde, wie dass wir Deutschen alle die gleichen Werte hätten. Gerade unter den Kindern mit sehr unterschiedlichem EQ gibt es himmelweite Unterschiede. Wobei der sich ja im Gegensatz zum IQ nicht leicht messen lässt. Negativ auffallend sind meines Erachtens diejenigen Kinder, deren Differenz zwischen den beiden Werten auffallend hoch ist.

janni hat geschrieben:
Ihm hat das unglaublich gut getan und es geht ihm wieder gut. Die Dozenten dort sind unglaublich engagiert, haben tolle Ideen und werden gut bezahlt. Die Gruppen sind klein und dafür zahlen wir gerne die Gebühren.

Ich glaube gerne, dass sich Dein Sohn bei einer 1:1 Betreuung oder bei Gruppen kleiner Größe dazu noch mit motivierenden Pädagogen wohl fühlt. Das hat aber erst mal wenig mit Hochbegabung zu tun und beweist auch nicht, dass es einem speziellen Thema oder einer speziellen Gruppe bedarf, um einen hochbegabten Menschen glücklich zu machen, sondern dass sich vor allem erst mal der Personalschlüssel positiv bemerkbar macht - mit kleinen homogenen Gruppen kann man nun mal besser arbeiten. Dazu kommt, dass diese Dozenten den Luxus haben (und das finde ich toll!) sich viel Zeit für die Kinder nehmen zu können und gleichzeitig keinen Lehrauftrag haben - das Eine bedingt das Andere. Das heißt, niemand steht unter dem Druck,einem Kind etwas beibringen zu müssen, was es vielleicht gar nicht möchte. Selbstverständlich wirkt sich das immer positiv auf das Klima aus.

janni hat geschrieben:
Auch in den Ferien wollte er schon einige Tage dort verbringen. Er hat dort Freunde gefunden und fühlt sich wohl. Das ist mehr als wir je erhofft haben. Dem Verein sind wir sehr dankbar für die Arbeit.

Das freut mich wirklich für den Jungen, das ist viel Wert. Meine Erfahrung ist jedoch eher, dass sich Kinder über bestimmte Themen finden, weniger über einen einenden IQ. Und natürlich gibt es Themen, bei denen sich mehr Kinder mit überdurchschnittlichem IQ tummeln, z.B. beim Schachkurs oder Chinesisch etc. aber alleine das Siegel HB reicht in den seltensten Fällen für eine Freundschaft aus. Das Gröbste fand ich einen Jungen, den wir auf einem Fest getroffen haben, der sich uns mit den Worten vorstellte: "Guten Tag, ich bin der x und ich bin hochbegabt." :? Dazu hat der Junge den ganzen Abend in besserwisserischer dozierender Art genervt. Meinem Sohn war das übrigens richtig peinlich, obwohl er ja nichts dafür konnte. Wir sind nicht sicher, ob man diesem Jungen gesteckt hatte, dass unser Sohn eine Klasse übersprungen hat und vielleicht war ihm eingeimpft worden, dass alle Hochbegabten gleich wären und sofort Freunde werden müssten, keine Ahnung. Oder ob der Junge das immer so macht.

Aber wie gesagt, um ein Kind erst mal wieder auf die Spur zu bekommen, dass es nicht dumm ist sondern dass das Gegenteil der Fall ist, dafür sind Hochbegabtenvereine und spezielle Kurse ganz sicher gut geeignet. Abgesehen davon, dass die Kurse spannend sein können. An allen anderen Schiefheiten muss man nacharbeiten. Und darf dabei die Hochbegabung nicht zu sehr in den Focus stellen, weil das den Blick leicht trübt.

Lg

Anni


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3. Feb 2016 19:55

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 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa etc.
BeitragVerfasst: 3. Feb 2016 19:55 
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anni11 hat geschrieben:
Ich glaube gerne, dass sich Dein Sohn bei einer 1:1 Betreuung oder bei Gruppen kleiner Größe dazu noch mit motivierenden Pädagogen wohl fühlt. Das hat aber erst mal wenig mit Hochbegabung zu tun und beweist auch nicht, dass es einem speziellen Thema oder einer speziellen Gruppe bedarf, um einen hochbegabten Menschen glücklich zu machen, sondern dass sich vor allem erst mal der Personalschlüssel positiv bemerkbar macht - mit kleinen homogenen Gruppen kann man nun mal besser arbeiten.


Das erlebe ich auch immer, wenn ich meine Kinder zu den Experimentierkursen schicke, die bei meiner Arbeitsstelle immer mal wieder für die Kinder der Angestellten angeboten werden. Das und eine Eingruppierung in bestimmte Altersklassen ist das einzige Selektionskriterium, und alle Kinder scheinen dort auch immer ihren Spaß zu haben.


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3. Feb 2016 21:43

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 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa etc.
BeitragVerfasst: 3. Feb 2016 21:43 
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Meinen Kindern hat gerade in der Grundschulzeit der Besuch von Kursen richtig gut getan.
Wichtig war da der "es gibt auch Wissen macht Spaß Veranstaltungen", die vom Aufbau her so ähnlich wie Schulbesuch sind, aber vom Output her etwas ganz anderes. Unter anderem Begeisterung fürs Thema, Begeisterung für eingebrachte Ideen, Begeisterung für die Neugierde der Kinder.
Aber auch, dass sie, obwohl sie doch noch richtig kleine Kinder sind, von der Lehrperson auch mal ernst genommen werden.
Dazu muss man natürlich vor allem Glück mit dem Dozenten haben. Dann bringt das aber schon was für das Selbstbewusstsein und irgendwie Hoffnungsschimmer, dass es außerhalb der Grundschule noch anderes Leben gibt.
Uns hat es jedenfalls in der Rückschau durchaus geholfen, wobei ich den Austausch für die Kinder mit anderen Kindern und mit anderen Erwachsenen, die nicht die Eltern sind, in den Vordergrund stellen würde.
Austausch mit Eltern habe ich ja hier im Forum gehabt.
Der "Wissenzuwachs" durch solche Veranstaltungen im Grundschulalter ist doch überschaubar, in diesem Alter lernen die Kinder sowieso jeden Tag etwas neues, wenn sie anfangen, die Welt selbst zu entdecken.
Von den ganzen Grundschulfreunden hat sich keiner für einen Kursbesuch zu einem bestimmten Thema interessiert, von daher war ich schon froh, auf das eine oder andere organisierte Angebot zurückgreifen zu können.


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