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Alltag eines Wunderkindes

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7. Mär 2011 09:15

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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag eines Wunderkindes
BeitragVerfasst: 7. Mär 2011 09:15 
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Meine Kinder haben auch HB-Freunde. Aber nicht einmal überwiegend. Und die besten Freunde fallen nicht darunter.

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7. Mär 2011 09:23

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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag eines Wunderkindes
BeitragVerfasst: 7. Mär 2011 09:23 
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Ich habe mir bisher noch nicht die Testergebnisse der Freunde meiner Kinder zeigen lassen :-!


Sabine


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7. Mär 2011 09:35

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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag eines Wunderkindes
BeitragVerfasst: 7. Mär 2011 09:35 
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Das Klavierspiel und die Eigenkompositionen haben mir schon gefallen. Ich überlege gerade, was genau das eigentlich Doofe an dem Beitrag war: War es der schlimme Kitsch? Die Frage, ob man der blondierten Botox-Dame eine Hochbegabung überhaupt zutraut? Die Frage, ob die Reporterin - wie das Reporter immer machen - ein bisschen viel Pathos reingebracht hat?

Ich glaube, dass man dem Mädchen die Worte in den Mund gelegt hat; die musste sich ja am Ende regelrecht anstrengen, irgendwie rüberzubringen, dass sie (angeblich) meint, nur mit Hochbegabten befreundet sein zu können. Bei uns war auch mal ein Reporter, der sich mit der ganz banalen Story nicht abgegeben hat - ich musste immer noch eins drauf setzen.

Das, was außerhalb des Klavierspiels von der Hochbegabung gezeigt wurde, fand ich nicht so überraschend: Sollte das jetzt besonders auffällig sein, dass ein Kind fragt, wieso ein Feld so voller Erde ist? Naja, und die Lesekünste des Jungen waren schon peinlich. So, wie ein Esel im Zirkus angeblich rechnen kann...

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7. Mär 2011 11:26

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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag eines Wunderkindes
BeitragVerfasst: 7. Mär 2011 11:26 
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helena hat geschrieben:
Ich glaube, dass man dem Mädchen die Worte in den Mund gelegt hat; die musste sich ja am Ende regelrecht anstrengen, irgendwie rüberzubringen, dass sie (angeblich) meint, nur mit Hochbegabten befreundet sein zu können. Bei uns war auch mal ein Reporter, der sich mit der ganz banalen Story nicht abgegeben hat - ich musste immer noch eins drauf setzen


Man hat aber auch deutlich gemerkt, woher diese Worte kamen. Von den Eltern, nicht vom Reporter. Das Kind war wohl gefragt worden, warum es alleine spielt. Und ob keiner der Klassenkameraden Zeit hat. Und ja, es hat um Worte gerungen.

Ich fand diese Szene an der Mauer total erschütternd. Mir sind die Tränen gekommen.

Ich frag mich ja immer, was Menschen dazu treibt, ihre Kinder und ihre Familie so im Fernsehen paradieren zu lassen? Was in ihnen innerlich vorgeht? Mir ist das schleierhaft. Gut, natürlich wird viel Material aufgenommen und dann entsprechend zusammengeschnitten. Vielleicht auch das Geld? Andererseits sahen die Mitwirkenden nicht so aus, als wären sie zu blöd, um sich nicht ausmalen zu können, wie das eine oder andere wirkt. Und nach Geldmangel sah es mir nun auch nicht aus.

Jetzt muss ich doch mal fragen Helena, habt ihr damals die Endfassung des Filmes sehen können und eventuell noch Einspruch einlegen? Oder verliert man da mit Einwilligung zum Filmen und zum Interview auch das Recht, was mit den Bildern im Anschluß gemacht wird?

Dann könnte einem die Familie ja noch richtig leid tun. Wenn sich später mal die Klassenkameraden feixend anschauen, wie Maximillian aus der Parallelklasse im Gitterbettchen Muh statt Kuh sagte.


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7. Mär 2011 11:58

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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag eines Wunderkindes
BeitragVerfasst: 7. Mär 2011 11:58 
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Hallo,

ich finde den Bericht schon auch erschütternd, auch wenn man weiß, dass da die Objektivität nicht an erster Stelle steht, sondern dass die Geschichte an das Format angepasst wird.

Ich finde die Leistungen der Kinder schon besonders und die gesamte Familie auf den ersten Blick eigentlich gar nicht so unsympathisch (zugegebenermaßen erfüllt die Mutter optisch eher nicht das HB-Klischee ;-)). Aber was aber veranlasst Eltern sich überhaupt so zu präsentieren und erst recht, ihrem Kind zu suggerieren, es könne keine Freunde haben, die nicht hochbegabt sind?!? Dass Freundschaften zu "nicht HBs" gar nicht möglich seien? Weil sie andere Dinge machen/können/mögen? Es gibt doch z.B. auch nicht hochbegabte Kinder, deren Humor nicht verstanden wird, einfach weil er anders ist. Oder die irgend etwas können/nicht können, ohne dass man deshalb auf das Einsamkeitsgleis abgeschoben werden muss. Im umgekehrten Fall würde es bedeuten, dass ein Kind das eine Schwäche hat, beispielsweise eine kleine körperliche Behinderung oder z.B. eine kleine Schreibschwäche gar nicht in eine Gemeinschaft integrierbar wäre, weil es so "anders" ist, dass ein Miteinander ausgeschlossen ist. Ich kenne es eher so, dass Kinder erst mal viel mehr auf ihr Herz hören. Der kognitive Austausch mit Gleichgesinnten kommt dann hinzu, aber er ersetzt die emotionale Ebene nicht. Wenn man dem Kind aber einredet, dass die Unterschiede zu den anderen Kindern zu groß sind, kann das ein einsames Leben werden.

Wegen mir kann man gerne stolz auf die Fähigkeiten seiner Kinder sein, aber doch nicht, um sie zu separieren.

kokolores hat geschrieben:
Wie sieht das denn aus bei Euren Kindern - haben die tatsächlich nur HB-Freunde?

Mein Sohn hat einen HB-Freund, der wegen problematischer Schulsituation getestet wurde. Bei den anderen weiß ich den IQ natürlich nicht, wobei es ein paar zumindest "gefühlte" sehr Pfiffige darunter gibt und auch ein paar "gefühlte" kognitiv durchschnittlich begabte Kinder mit anderen Stärken, die sie zu liebenswerten oder unterhaltsamen Spielpartner machen. Der eine ist dann vielleicht eher der Fußball/Computerspiel-Freund, der andere vielleicht eher der Lesefreund, teilweise gibt es auch Schnittmengen.

Lg

Anni


Zuletzt geändert von anni11 am 7. Mär 2011 12:55, insgesamt 2-mal geändert.

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7. Mär 2011 12:10

 Betreff des Beitrags: Re: Alltag eines Wunderkindes
BeitragVerfasst: 7. Mär 2011 12:10 
  
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Zuletzt geändert von calipso am 17. Mai 2011 01:06, insgesamt 2-mal geändert.

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7. Mär 2011 12:28

 Betreff des Beitrags: Re: Alltag eines Wunderkindes
BeitragVerfasst: 7. Mär 2011 12:28 
  
Sie geht jeden Abend mit ca. 20 Büchern ins Bett. Ich denke von diesem Kind, könnte man das erwarten. :twisted:


Sie wusste dann ja auch, was Pop-Musik ist und stellte fest, dass ihre Schulkameraden solche Musik hören.


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7. Mär 2011 13:44

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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag eines Wunderkindes
BeitragVerfasst: 7. Mär 2011 13:44 
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Freud, oh, das war ein Missverständnis: Es war kein Fernsehteam, sondern ein Zeitungsreporter. Bei einem Orkan ist der Schornstein so halb in unser Schlafzimmer gekracht. Plötzlich stand die Bild-Zeitung vor der Tür (von uns natürlich NICHT) eingeladen. Die machten ein paar Fotos (ich war damals 14 Jahre alt und verstehe nicht, wieso meine Mutter die nicht einfach rausgeschmissen hat...). Und ich hab dem Reporter offenbar nicht betroffen genug ausgesehen. Und die Fragen, die er gestellt hat, hab ich auch nicht hinreichend betroffen beantwortet: "Du musst trauriger gucken; denk dran, du bist gerade dem Tode entronnen!"

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7. Mär 2011 13:50

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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag eines Wunderkindes
BeitragVerfasst: 7. Mär 2011 13:50 
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Pop-Musik hört man doch eigentlich schon mit 5 Jahren - irgendwo schnappt man immer was auf: Bei Freunden (wenn man denn welche hat), im Radio, im Fernsehen, im Autoradio, im Kaufhaus. Meine Mittlere war mit 5 der größte Fan von Tokio Hotel. Und meine jetzt 5jährige erzählt auch ständig von Lady Gaga und dem "Supermix", den ein Radiosender täglich runterleiert. Und all das, ohne dass bei uns zu Hause jemals "solche" Musik gehört würde.

Auch das wirkte auf mich einstudiert - gerade so, als hätten sie dem Kind gesagt, sie solle sich beim Stichwort "Popmusik" extra doof stellen. Die Begründung für ihre Liebe zur klassischen Musik fand ich schön, aber da war ja schon klar, dass, wenn sie sagt, Klassik sei "ruhig", sie da automatisch im Kopf hat, dass es auch "unruhige" Musik gibt, also Popmusik.

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7. Mär 2011 14:13

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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag eines Wunderkindes
BeitragVerfasst: 7. Mär 2011 14:13 
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Die Behauptung, dass die Kinder mit 8 Wochen schon sprechen konnten, halte ich außerdem für ein Gerücht. Bei einem Säugling liegt nämlich der Kehlkopf noch anders als bei einem Kleinkind und deshalb ist das anatomisch eigentlich unmöglich.

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