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brauche Hilfe - wg. Testergebnis

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28. Okt 2009 10:16

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 Betreff des Beitrags: Re: brauche Hilfe - wg. Testergebnis
BeitragVerfasst: 28. Okt 2009 10:16 
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Ich wäre wenn 130 rausgekommen wäre zumindest beruhigt, dass ich nicht komplett spinne sondern es für alles eine Erklärung gibt und da ist halt immer noch die Hilfe, die wir nun nicht mehr bekommen (Beratungen, etc) die wir so dringend benötigen uns geht es nur darum, dass unser Sohn eine glückliche Kindheit hat und in letzter Zeit haben wir halt immer mehr das Gefühl, dass er traurig ist.


Du spinnst doch auch bei einem Wert von 121 (+/- Fehlerbereich) nicht komplett!! Dein Kind ist fit und schlau. Nur wenige Prozent der Kinder in seinem Alter (weniger als 10%) sind fitter als er (bei IQ 130 wären das 2 Prozent). Eine hohe Intelligenz (und die hat er!) ist aber nicht die Erklärung für alles, sondern nur ein Persönlichkeitsmerkmal. Er kann zusätzlich selbstbewusst oder sensibel sein, sportflich fit oder motorisch zurück, sozial kompetent oder im Umgang mit anderen eher ängstlich.

Welche Hilfe würdet ihr denn bei IQ 130 bekommen. Ich kenne eigentlich keine Beratungsstelle, die dich mit IQ 121 und Beratungsbedarf abweist. Frag nach, hak nach beim Abschlussgespräch. Eherlich gesagt bekommt man auch mit IQ 130 eher warme Worte als echte Hilfen. Da darf man nicht zu viel erwarten.

Du kannst dich auch an die Erziehungsberatung wenden (nicht wegen des Namens erschrecken). Die schauen manchmal viel ganzheitlicher als jemand, der nur einen IQ-Test macht.

Eine JÜL 1-2 ist für den Start sicher ausreichend. Ich würde ein Kind nie direkt von der 1. in die 3. Klasse schicken. Dafür sind andere Kompetenzen in der Schule einfach viel zu wichtig.

Setz dich durch, frag nach, hak nach, es hängt nicht am IQ-Wert!

Gruß

Ubi

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28. Okt 2009 10:24

 Betreff des Beitrags: Re: brauche Hilfe - wg. Testergebnis
BeitragVerfasst: 28. Okt 2009 10:24 
  
Dass es Hilfe nur bei Hochbegabung gibt, kann doch wohl nicht sein. Wo hast du denn danach gefragt? Jugendamt? Diakonie? Die Auffälligkeiten hat dein Kind ja nun mal.


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28. Okt 2009 11:30

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 Betreff des Beitrags: Re: brauche Hilfe - wg. Testergebnis
BeitragVerfasst: 28. Okt 2009 11:30 
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Hallo Lottchen,

erstmal willkommen hier, [smilie=hello.gif]

lottchen76 hat geschrieben:
Verzweifelt bin ich, da ich seit ca. 1 Jahr nach Hilfe schreie und überall abgewiegelt wurde

das habe ich noch nicht ganz verstanden. Für was willst du denn Hilfe haben? Dass dein Sohn schon lesen und schreiben kann und insgesamt sehr weit entwickelt ist? Das ist doch eine Gabe! Was sollen denn dann Eltern sagen, deren Kinder unterdurchschnittlich begabt sind? Wenn deren Kinder nicht verhaltensauffällig sind, brauchen die doch auch keine Hilfe. Und wenn es Probleme gibt, bekommen sie welche. Das gleiche gilt auch für schlaue Kinder, egal wie hoch der IQ ist.

lottchen76 hat geschrieben:
nun dachten wir endlich ist es soweit, aber nach dem Ergebnis sieht es halt so aus, als ob wir wieder am Anfang stehen würden...

Wie viele schon geschrieben haben - dein Sohn ist sehr sehr schlau, aber letztendlich sind alles Tests der Welt egal, wenn man in ein Ergebnis zu viel reininterpretiert. Es gibt keine Beratungsberechtigung ab IQ 130+. Es gibt hb-Kinder, die völlig unproblematisch sind (die meisten sogar), während es durchaus auch Kinder unter der "magischen Grenze" gibt, die unter Unterforderungsproblematik leiden, wenn nicht auf ihre Bedürfnisse eingegangen wird.

lottchen76 hat geschrieben:
Ich wäre wenn 130 rausgekommen wäre zumindest beruhigt, dass ich nicht komplett spinne sondern es für alles eine Erklärung gibt

Eine Erklärung für was - für die Begabung? Dass dein Kind sehr schlau ist ist doch mit dem Test belegt. Du bist keine Eislaufmutter.

iris33 hat geschrieben:
Die Auffälligkeiten hat dein Kind ja nun mal.

Welche Auffälligkeiten? Ich sehe "nur" deutliche Entwicklungsvorsprünge. Und dass das Kind trauriger ist als früher. Traurigkeit kommt doch nicht von Schlauheit. :-! Vielleicht irre ich mich etwas, aber ich habe ein bißchen das Gefühl, dass du einem Gespenst nachjagst und möglicherweise spürt dein Sohn deine Angst vor der "großen Unbekannten Begabung".

Was die Schulwahl betrifft, selbst wenn dein Sohn hb wäre, muss er nicht auf eine spezielle hb-Schule (gibts das überhaupt als Grundschule?). Die Voraussetzung mit JÜL sind optimal für dein Kind. Lehrer, die an einer Schule mit JÜL Konzept arbeiten, sind i.d.R. gewohnt, auf verschiedene Leistungsfähigkeiten einzugehen. Wenn der Lehrer dann noch ein gutes Auge für die Kinder hat, sind das super Bedingungen. Egal an welcher Schule. In welchem Bezirk wohnt ihr denn? Wenn du magst, kannst du mir das auch als PN schreiben. Vielleicht kann ich dir einen Tipp geben. Ich bin im Bezirkselternausschuß und kenne daher sehr viele Schulen.

Lg

Anni


Zuletzt geändert von anni11 am 28. Okt 2009 12:31, insgesamt 2-mal geändert.

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28. Okt 2009 11:51

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 Betreff des Beitrags: Re: brauche Hilfe - wg. Testergebnis
BeitragVerfasst: 28. Okt 2009 11:51 
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Lottchen hat geschrieben:
Wir hatten unsere Hoffnung so in den Test gelegt, das wir endlich Hilfe bekommen (kann nicht mit Gleichaltrigen, langweilt sich im Kiga, wirkt oft sehr altklug, schläft max. 8 Stunden...


Hallo Anni,

also ich kann schon nachvollziehen, dass sich Lottchen Sorgen macht. Die Baustelle ist aber eher die soziale und emotionale Entwicklung (bei gleichzeitig hoher Intelligenz). Und ja, ich kann verstehen, dass sie sich über Hilfe und Beratung freuen würde.

Lottchen, wie ja viele geschrieben haben: du hat Anspruch auf Beratung, weil es eben eine Diskrepanz zwischen emotionaler und intellektueller Entwicklung gibt. Da ist es egal, wie hoch der IQ ist. Anni, iris, welche Beratunsstellen könnt ihr in Berlin denn empfehlen?

Gruß

Ubi

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28. Okt 2009 12:19

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 Betreff des Beitrags: Re: brauche Hilfe - wg. Testergebnis
BeitragVerfasst: 28. Okt 2009 12:19 
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Hallo ubi,

Ubi hat geschrieben:
Lottchen hat geschrieben:
Wir hatten unsere Hoffnung so in den Test gelegt, das wir endlich Hilfe bekommen (kann nicht mit Gleichaltrigen, langweilt sich im Kiga, wirkt oft sehr altklug, schläft max. 8 Stunden...

also ich kann schon nachvollziehen, dass sich Lottchen Sorgen macht. Die Baustelle ist aber eher die soziale und emotionale Entwicklung (bei gleichzeitig hoher Intelligenz). Und ja, ich kann verstehen, dass sie sich über Hilfe und Beratung freuen würde.

ok, das mit dem "nicht mit Gleichaltrigen können" hatte ich überlesen. Das wäre, je nachdem, wie sich das auswirkt, vielleicht ein Thema, das ich angehen würde (z.B. durch angeleitete Treffen). Altklugheit und geringes Schlafbedürfnis, nun, das halte ich eher für Persönlichkeitsmerkmale.

Ubi hat geschrieben:
Anni, iris, welche Beratunsstellen könnt ihr in Berlin denn empfehlen?

Wir haben uns damals hier beraten lassen. Das war sehr hilfreich, weil man uns geholfen hat, unsere Gedanken zu sortieren.

Lottchen, was versprichst du dir von einer Beratung für deinen Sohn? Mach dir doch im Vorfeld eine Liste, wo du denkst, an welchen Stellen du deinem Sohn helfen kannst und an welcher Stelle er Hilfe von außen bräuchte.

Lg

Anni


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28. Okt 2009 12:50

 Betreff des Beitrags: Re: brauche Hilfe - wg. Testergebnis
BeitragVerfasst: 28. Okt 2009 12:50 
  
Wir waren mal - allerdings war der Anlass unsere Trennung, aber ist ja vielleicht egal - bei einer Beratungsstelle unseres Bezirksamtes. Ich glaube, das Procedere ist so: Du rufst beim Jugendamt an und fragst dich durch. Die Diakonie (evangel) oder Caritas (kathol) arbeiten mit den Ämtern zusammen, das heißt, die Zuständigkeiten sind da ziemlich straff geregelt. Dann gibt es noch die Arbeiterwohlfahrt oder die Familienberatung des DRK in Steglitz (Haus der Familie, Tel.: 7501130). Im Grunde genommen kannst du wahrscheinlich anrufen, wo du willst, man wird dir auf jeden Fall weiterhelfen, und sei es auch nur, um dir eine andere Telefonnummer zu nennen...

Aber niemals wird dich jemand abwürgen und sagen, Beratung ist nur für Hochbegabte :-!


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28. Okt 2009 17:17

 Betreff des Beitrags: Re: brauche Hilfe - wg. Testergebnis
BeitragVerfasst: 28. Okt 2009 17:17 
  
Na ja, das mit den Beratungsstellen hatten wir ja versucht, bei der familienberatung wurde mir erzählt hochbegabung wäre ein Statussymbol der bürgerlichen Gesellschaft und ich sollte doch meinen Sohn im Sportverein anmelden und beim Schulpsychologischen Dienst wurde gesagt, wie Ihr Sohn ist erst vier ? was wollen Sie dann hier (es ging um vorzeitige Einschulung) kommen sie wieder wenn er in der Schule ist und es Probleme gibt... nach 15 Minuten bin ich vor die Tür gesetzt worden im gehen meinte die Psychlogin dann noch (auf eine Bemerkung von mir) wie ? lesen kann er auch schon ?

Soviel zur Beratung und wie einem bei den Stellen zu gehört wird, da ich nicht den besten Eindruck von unserem Schulsystem habe ist meine Angst wahrscheinlich berechtigt.

Im Kiga wurde uns beim Elterngespräch gesagt: Ihr Sohn tut immer so als könnte er schon alles... er nimmt sich Ordner und tut als würde er vorlesen, das hat er sich bestimmt irgent wo abgeguckt.
Mein Mann und ich haben uns angesehen und meinten dann, eh entschuldigung aber unser Sohn kann seit 6 Monaten lesen...
Wenn die das im Kiga nochnicht mal mitbekommen, wie soll das dann in der Schule werden ?

Viele Grüße Lottchen


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28. Okt 2009 17:49

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 Betreff des Beitrags: Re: brauche Hilfe - wg. Testergebnis
BeitragVerfasst: 28. Okt 2009 17:49 
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Hallo lottchen,

lottchen76 hat geschrieben:
Na ja, das mit den Beratungsstellen hatten wir ja versucht, bei der familienberatung wurde mir erzählt hochbegabung wäre ein Statussymbol der bürgerlichen Gesellschaft

nun, diese Aussage ist natürlich wenig hilfreich.

lottchen76 hat geschrieben:
und ich sollte doch meinen Sohn im Sportverein anmelden

das ist doch kein schlechter Rat für dein Kind, wenn es darum geht, dass er seine Sozialkompetenz verbessert. Denn die braucht unbedingt für die Schule, damit er sich wohl fühlen kann - egal wie schlau er ist. Je mehr Hilfestellung er da von dir dazu bekommt, umso besser.

lottchen76 hat geschrieben:
und beim Schulpsychologischen Dienst wurde gesagt, wie Ihr Sohn ist erst vier ? was wollen Sie dann hier (es ging um vorzeitige Einschulung) kommen sie wieder wenn er in der Schule ist und es Probleme gibt...

Ich hätte vielleicht gesagt "falls es Probleme gibt", denn wie bereits geschrieben, muss es die nicht geben.

lottchen76 hat geschrieben:
nach 15 Minuten bin ich vor die Tür gesetzt worden im gehen meinte die Psychlogin dann noch (auf eine Bemerkung von mir) wie ? lesen kann er auch schon ? Soviel zur Beratung und wie einem bei den Stellen zu gehört wird, da ich nicht den besten Eindruck von unserem Schulsystem habe ist meine Angst wahrscheinlich berechtigt.

Ich würde auf jeden Fall für eine Früheinschulung plädieren, aber vier ist tatsächlich etwas früh.

lottchen76 hat geschrieben:
Im Kiga wurde uns beim Elterngespräch gesagt: Ihr Sohn tut immer so als könnte er schon alles... er nimmt sich Ordner und tut als würde er vorlesen, das hat er sich bestimmt irgent wo abgeguckt.
Mein Mann und ich haben uns angesehen und meinten dann, eh entschuldigung aber unser Sohn kann seit 6 Monaten lesen...
Wenn die das im Kiga nochnicht mal mitbekommen, wie soll das dann in der Schule werden ?

Du kannst hoffen, dass sie in der Schule nicht so ignorant sind wie im Kiga, die Chancen sind nicht schlecht bei einer Schule mit dem angestrebten Konzept. Du solltest aber die Worte Hochbebung vermeiden oder nicht mit Testergebnissen wedeln. Das weckt falsche Erwartungen, im Zweifelsfall hat man nicht mehr das Wohl des Kindes im Auge sondern tatsächlich die Eislaufmutti - und möchte ihr beweisen, dass das Kind auf keinen Fall so schlau ist, wie sie behauptet. Das ist der Super-Gau, es gibt hier einige Beispiele dafür (auch ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht). Ein Hinweis, dass das Kind kognitiv weit ist, wenn die Sprache auf die Entwicklung kommt, ist m.E. viel hilfreicher.

Also nochmal, beschreib doch mal, wie dein Sohn sich Gleichaltrigen gegenüber verhält, worin du tatsächlich Verbessersungsbedarf siehst.

Lg

Anni


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28. Okt 2009 18:39

 Betreff des Beitrags: Re: brauche Hilfe - wg. Testergebnis
BeitragVerfasst: 28. Okt 2009 18:39 
  
nun das mit dem Sportverein war sicher ein guter Hinweis, war damals aber nicht mein Anliegen, brachte mich also gar nicht weiter. Mein Sohn kommt mit fünf einhalb regulär in die Schule , somit wäre vorzeitiges Einschulen wofür der Schulpsychologische Dienst auch zuständig ist, letztes Jahr gewesen. Nach dem im Kiga die letzten beiden Einschulungsjahrgänge raus sind hat er kaum noch Ansprechpartner und zieht sich oft zum Lesen zurück. Er spielt auch mit den anderen Kindern, aber die Interessen gehen doch soweit auseinander, das er sich recht oft allein beschäftigt (zumal er auch nicht gerne in den Kiga geht, er feiert regelrecht wenn er krank ist und zu hause bleiben "muß").

Ich hatte nie vor mit einem Testergebnis zu wedeln, aber ich denke das man doch ernstgenommener wird, wenn diese dann mal festgestellt wurde, ansonsten ist es halt doch wieder eine von den Müttern (bei den Beratungsstellen, zumal der Beratungsbedarf so ja kaum gegeben ist, aus Sicht der Stellen).

Mein Problem mit diesem Test ist vorallem, dass ich finde das das Ergebnis nicht zu der Leistung meines Sohnes passt, ca. 120 würde bedeuten ca. 10 % der Bevölkerung (liege ich damit richtig ? ) Also müßten es (allein im Kiga) noch 10 vergleichbare Kinder geben.....
Auch hatte ich mit der Aussage im Gesellschaftsteil hat er nicht gut abgeschnitten irgentwie Probleme: wird den nur reines Fachwissen abgefragt? Was soll den da ein 5 Jähriger der sich müsam die Informationen irgent woher organisieren muß den überhaupt wissen ? Zumal dann Hochbegabte Kinder die nicht an Informationen herankommen, ja nie als solche erkannt werden, den wenn sie nichts wissen, kommen doch automatisch geringere Punkte dabei heraus ?
Allerdings hatten wir das Abschluß Gespräch noch nicht, somit weiß ich noch nichts genaues.

Lottchen


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28. Okt 2009 19:06

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 Betreff des Beitrags: Re: brauche Hilfe - wg. Testergebnis
BeitragVerfasst: 28. Okt 2009 19:06 
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Zitat:
nun das mit dem Sportverein war sicher ein guter Hinweis, war damals aber nicht mein Anliegen, brachte mich also gar nicht weiter.

Aber was war dann dein Anliegen?

Zitat:
Nach dem im Kiga die letzten beiden Einschulungsjahrgänge raus sind hat er kaum noch Ansprechpartner und zieht sich oft zum Lesen zurück. Er spielt auch mit den anderen Kindern, aber die Interessen gehen doch soweit auseinander, das er sich recht oft allein beschäftigt (zumal er auch nicht gerne in den Kiga geht, er feiert regelrecht wenn er krank ist und zu hause bleiben "muß").

Das klingt doch, als ob dein Sohn eher wenig mit anderen Kindern anfangen kann - und genau das ist in der Schule dann vielleicht ein größeres Problem, als du dir jetzt vorstellen kannst. Sportverein wäre ja eine Möglichkeit, ein Interesse mit anderen zu teilen...Einen Versuch ist es allemal wert.

Zitat:
Mein Problem mit diesem Test ist vorallem, dass ich finde das das Ergebnis nicht zu der Leistung meines Sohnes passt, ca. 120 würde bedeuten ca. 10 % der Bevölkerung (liege ich damit richtig ? ) Also müßten es (allein im Kiga) noch 10 vergleichbare Kinder geben.....

Ja! Warum hast du ein Problem mit dieser Vorstellung? Bedenke: nicht alle hoch intelligenten Kinder haben alle anderen Eigenschaften mit deinem Sohn gemeinsam - wie geistig fit und weit entwickelt meine eigene Tochter war, ist mir erst recht spät aufgefallen - bei ihrem großen Bruder war vieles früh "hb-auffällig", sie wirkte zuerst "nur" wie ein zwar pfiffiges und sehr geselliges Mädchen ohne besonders ausgeprägtes Interesse für Zahlen oder Buchstaben.
Umgekehrt kann auch ein Kind mit einem IQ von 120 (immerhin Bereich "hohe Intelligenz") sich sehr früh für "Wissen" interessieren - das ist nicht mit einem IQ von >130 gekoppelt!

Ich würde euch empfehlen, der Frage "hb oder nicht" etwas weniger Bedeutung beizumessen - und der Frage, wie man euren Junior in anderen Bereichen fördern kann, etwas mehr.

LG
aspiema


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