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brauche Hilfe - wg. Testergebnis

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30. Okt 2009 19:22

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 Betreff des Beitrags: Re: brauche Hilfe - wg. Testergebnis
BeitragVerfasst: 30. Okt 2009 19:22 
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Hochbegabung: Tipps für den Umgang mit fast normalen Kindern
(Christiane Alvarez) wurde uns von Brain empfohlen
ich habe es durchgelesen fand es gut und dann habe ich es der Schule gespendet.
Mein Sohn ist Hb (getestet im alter von 11,8 Jahren ) aber im großen und ganzen sind seine Probleme wie bei jedem anderen.
Er macht möglichst einen großen Bogen um jede Förderung (Forderung). Er mag keine Hausaufgaben und er möchte nicht im mittelpunkt stehen. Auf gut deutsch er möchte nur das machen was ihm Spaß macht. Und ich freue mich hier und im Chat austauschen zukönnen.

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30. Okt 2009 20:33

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 Betreff des Beitrags: Re: brauche Hilfe - wg. Testergebnis
BeitragVerfasst: 30. Okt 2009 20:33 
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ich hatte soviele meinungen, eindrücke, verdachte zu sortieren, dass ich überhaupt nicht auf die Idee gekommen bin hier zu suchen, das hab ich erst gemacht, als ich mich und meine gedanken geordnet hatte, mich mit mir ,uns , ihm auseinandergesetzt hatte und meinen, unseren und vor allem seinen richtigen weg gefunden hatte, unabhängig von Meinungen von aussen, dann konnte ich dazu stehen und kämpfen! danach hab ich geschaut, ob es vielleicht jemanden gibt, der das verstehen kann, was wir entschieden haben und fühlte mich hier sehr verstanden und war NUR erleichtert!!
das war ein prozess von 1 bis 1 1/2 jahren!
(aber ich bin bisher kein Foren nutzer gewesen-eher ein gern telefonier, in die augen schauer und sehen, wie die leute reagieren oder wenigstens hören-Analyse bitte :lol: )-Quatschkopp!!
:roll:
lg steph

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12. Jan 2010 04:21

 Betreff des Beitrags: Re: brauche Hilfe - wg. Testergebnis
BeitragVerfasst: 12. Jan 2010 04:21 
  
lottchen76 hat geschrieben:
Hallo,

wir sind im Moment etwas verzweifelt. Wir haben unseren Sohn testen lassen. Das Ergebnis IQ 121. Er ist vor kurzem 5 geworden und ca. auf dem Stand eines Drittklässlers, (fließend lesen, Kalender, Uhrzeiten, Weltall, Wetterbericht, Länder, Hauptstädte, Geburtsdaten, Adressen von so ziemlich allen Personen die wir kennen, Rechnen in 5 stelligen Bereichen neulich hat der dividiert und eine Dezimalzahl bei raus bekommen, ich bin leider in mathe eine Niete und konnte es im Kopf nicht mehr nachprüfen ob das Ergebnis stimmt (er hatte sich zwar um eine Kommastelle verrechnet Ergebnis 0,05 statt 0,5 aber trotzdem...) Er interessiert sich so ziemlich für alles und saugt alles in sich auf. Wir sind von allen Seiten auf ihn angesprochen worden. Alle sprachen bereits von Hochbegabung (Kita, Kinderarzt, etc)
Wir hatten unsere Hoffnung so in den Test gelegt, das wir endlich Hilfe bekommen (kann nicht mit Gleichaltrigen, langweilt sich im Kiga, wirkt oft sehr altklug, schläft max. 8 Stunden... Nun ist der Test negativ und damit scheint es auch niemanden zu interessieren, dass wir trotzdem weiterhin Probleme haben und wahnsinnige Angst vor der Einschulung nächstes jahr, da er sich bereits diese jahr in der 1. oder 2. Klasse total langweilen würde.
Wie gesichert sind diese Testergebnisse ? Kann er wirklich seinen ja trotzdem hohen IQ nur besonders gut umsetzen ? Oder müssen wir das Testergebnis anzweifeln und sollten ihn noch mal testen lassen. Wir haben einen recht großen Bekanntenkreis aber kein Kind (auch nicht 2-3 Jahre ältere sind auch nur ansatzweise wie unser Sohn) Wie waren Eure HB Kinder mit 5 oder 6 ? Haben die Euch bereits die Relativitätstheorie erklärt, dann könnte ich es verstehen, das unser Sohn nicht HB sein soll....
Zur Zeit total verzweifelt hoffe ich auf Eure Hilfe.
Viele Grüße Charlotte


Hallo,
ich habe jetzt nicht aalle Antworten gelesen, möchte dir, Charlotte aber auch etwas die Sorgen nehmen.

Von einer Freundin der Erstgeborene ist ebenfalls ein sehr pfiffiges Kerlchen, der bereits vor der Einschulung Lesen und Schreiben konnte und auch Rechnen - woran man sich aber nichts gedacht hatte, schließlich können das mittlerweile viele Kinder. Als Augustkind wurde er völlig normal mit 7 Jahren eingeschult, da die Eltern keinen Sinn darin gesehen, haben eher einzuschulen. Warum auch, einen Gefallen hätten sie ihm nicht getan, so ein bisschen ein "Weichei" ist er nämlich wirklich - zum ende hin hatte er den Kidnergarten dann aber doch über ;)

In der ersten und zweiten Klasse gab es auch noch gar keine Probleme, im Gegenteil er war natürlich ein guter Schüler und hatte alle Hände voll damit zu tun, sich im Klassenverband zurechtzufinden. Mitte der Dritten änderte sich das schlagartig. Aus dem ruhigen, stillen Jungen wurde plötzlich ein Störenfried.

Daraufhin wurde ein IQ Test gemacht, mit dem ungefähren Wert von über 140. Nach einigen Testläufen wurde er dann vorzeitig in die 4. Klasse versetzt und ging ansschließend zum Gymnasium, wo er mittlerweile (ohne weiteren Sprung) mit sehr gutem Erfolg die 10 Klasse besucht.

Kurz gefasst:
Mach dir nicht jetzt schon einen Kopf darum. Freu dich darüber, dass dein Sohn mit soviel Intelligenz ausgerüstet ist, dass er mit entsprechenden Neigungen und Eignungen diesbezüglich keine Einschränkung in seiner Berufswahl haben wird. Zudem kann da sErgebnis alles bedeuten. Es kann ein, dass er in seinen Interessen einfach "frühreif2 ist und sich seinen Altersgenossen noch anpassen wird- oder aber er hatte einen "schlechten " Tag..
Mag sein, dass er sich zuerst in der Schule "langweilen" wird, aber das wird sich nicht nur sehr schnell ändern, sondern hat er bei de rEinschulung genügend andere Dinge, mit denen er sich beschäftigen kann... und wenn das alles nichts hilft - die Lehrer werden sciherlich nicht die Augen verschließen, wenn sich ein Kind völlig offensichtlich extrem langweilt und mit nach einer Lösung suchen..


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11. Feb 2010 14:21

 Betreff des Beitrags: Re: brauche Hilfe - wg. Testergebnis
BeitragVerfasst: 11. Feb 2010 14:21 
  
Hallo in die Runde,

also ich würde die ganze Sache von einer komplett anderen Seite aus betrachten. Ist es nicht so, dass uns unser Gegenüber (resp. unsere Kinder) oft einen "Spiegel" vorhalten? Kann es sein, dass DU, liebes Lottchen, bisher "übersehen" worden bist?
Würdest DU gerne mehr haben/sein/zeigen?

Vor allem ist es ja so, dass wir niemals darauf warten sollten, von außen irgendwelche "Hilfe" zu bekommen. Eine Unterstützung, vielleicht. Aber mehr nicht. Wir sind selbst für uns verantwortlich. Und so sehe ich das auch hier. Fördere und fordere Dein Kind im privaten Bereich. Sag' dem Lehrer, dass er - wenn Dein Kind sich langweilt - ihm "Zusatzaufgaben" geben soll, die während des Unterrichts gelöst werden können. Unterstütze Dein Kind, dass es ja auch die "Basics" braucht. Nicht nur das Schreiben, auch Freunde etc. Dass es nicht gleich in der ersten Klasse als Außenseiter dasteht - auch wenn das vielleicht "cool" ist, weil...dann ist man ja was besonderes.

Das aber auf dem Rücken des Kindes? Hmmm, ich weiß nicht.

Das sind MEINE Gedanken und Erfahrungen. Keine Belehrung, kein Muss. Nur das, was ich in den letzten Jahren erfahren und gelernt habe.

LG,
Heike


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19. Feb 2010 17:18

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 Betreff des Beitrags: Re: brauche Hilfe - wg. Testergebnis
BeitragVerfasst: 19. Feb 2010 17:18 
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Zitat:
Vor allem ist es ja so, dass wir niemals darauf warten sollten, von außen irgendwelche "Hilfe" zu bekommen. Eine Unterstützung, vielleicht. Aber mehr nicht. Wir sind selbst für uns verantwortlich.


Es ist natürlich schön, wenn das klappt. Wenn aber nicht, sind wir Eltern dafür verantwortlich, die nötige Hilfe von woher auch immer zu besorgen.

Zitat:
Sag' dem Lehrer, dass er - wenn Dein Kind sich langweilt - ihm "Zusatzaufgaben" geben soll, die während des Unterrichts gelöst werden können.


Bitte nicht. Du kannst nicht dem Lehrer sagen, was er "soll". Dazu bist du nicht befugt. Du könntest höflich bitten.

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21. Feb 2010 18:15

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 Betreff des Beitrags: Re: brauche Hilfe - wg. Testergebnis
BeitragVerfasst: 21. Feb 2010 18:15 
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Hallo,

es mag schwierig zu verstehen sein, aber ich rate Euch, nun in Ruhe erst einmal abzuwarten. Lasst das Kind erst mal in die Schule gehen und macht Euch nicht so einen Kopf wegen des Testergebnisses. Unter Umständen erwägt eine vorzeitige Einschulung konkret, sprecht dazu die notwenigen Stellen vor Ort an.
Sehr günstig ist es, wenn besondere Leistungen und schulische Fertigkeiten, die ein Kind hat, in der Schule auffallen. Es besteht sonst die Gefahr, dass man nur noch Euer Bemühen sieht, ein Testergebnis über 130 über Euer Kind in den Händen zu halten und Euch zu unterstellen, dass Ihr das dazu Nötige stets unternommen habt. Dabei ist die Testerei in den Jahren vor 13, 14 Jahren ohnehin ein wackeliges Geschäft. Sicherlich, es sind Tendenzen zu erkennen, wohin es gehen mag, aber grundsätzlich ändern sich die Werte während der Entwicklung noch.

Neben einer IQ-Testung sollte man immer die Ergebnisse eine allgemeinen Entwicklungsdiagnostik sowie die Ergebnisse einer Hör- und Sehtestung parat haben. Im Zweifelsfall ist man gerüstet, wenn später mal Probleme auftreten und man sich mit v.-A.-Diagnosen herumschlagen muss, weil das Kind nicht "fluppt", wie erwartet.

lg
remifa

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"Ein gebrochenes Versprechen, ist ein gesprochenes Verbrechen!"


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