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1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa etc.

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4. Mai 2011 12:43

 Betreff des Beitrags: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa etc.
BeitragVerfasst: 4. Mai 2011 12:43 
  
Hallo Zusammen,

ich möchte mich nach persönlichen Erfahrungen erkundigen: mit bzw. in den Vereinen Hochbegatenförderung e.V., Mensa und Deutsche Gesellschaft für das Hochbegabte Kind. Bei den ersten zwei liegt der Untschied in dem IQ-Wert als Aufnahmekriterium, was wird aber dafür geboten? Warum sollte man Mitglied dort werden?


Danke schön im voraus!

Eure Alice


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4. Mai 2011 12:55

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 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa
BeitragVerfasst: 4. Mai 2011 12:55 
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Ich verstehe deine Frage nicht so ganz. Warum sollten dir diese Vereine für das Erfüllen der Aufnahmekriterien etwas bieten?

Alle drei Vereine bieten das, was sie leisten, auch Nicht- Mitgliedern an. Man wird Mitglied, weil man sich dort wohlfühlt, die Arbeit der Aktiven für die Vereinsziele unterstützen möchte, sich selber engagieren möchte. Und behält dabei bitte im Hinterkopf, dass in Vereinen (von der HBF mal abgesehen) ehrenamtlich gearbeitet wird. Also es eher um ein Geben und Nehmen als um ein Bieten und Konsumieren geht.

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4. Mai 2011 13:07

 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa
BeitragVerfasst: 4. Mai 2011 13:07 
  
Gut, vielleicht ist die Formulierung etwas mißverständlich: Ich möchte wissen, wodurch sich diese Vereine voneinander unterscheiden. Wir können uns nicht überall engagieren. Man muss eigene Entscheidungen treffen. Dafür wären mir persönliche Erfahrungsberichte sehr hilfreich.

Danke trotzdem!
LG A


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4. Mai 2011 13:19

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 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa
BeitragVerfasst: 4. Mai 2011 13:19 
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Ich finde, die Frage lässt sich nicht so ohne Weiteres beantworten. Neben den von dir genannten überregionalen Vereinen gibt es ja auch noch eine Vielzahl von lokalen Initiativen und Vereinen. Und man muss vor Ort schauen, ob man mit den Leuten kann. So pauschal lässt sich da kein Urteil fällen. Überregional tätige Vereine haben sicher etwas mehr politischen Einfluss als lokale Initiativen. Lokale Initiativen können aber direkt auf die lokalen Gegebenheiten Einfluss nehmen. Es steht und fällt mit den Leuten, die sich da engagieren. Und meistens ist das ehrenamtliche Arbeit, die leider viel zu wenig Anerkennung findet.

Gruß

Ubi

P.S. Die meisten Vereine bieten genug Gelegenheiten zum Schnuppern. Hingehen und dann einfach das Bauchgefühl befragen!

P.P.S. Unterschiede:
Mensa: eigentlich ein Verein für den Austausch von Erwachsenen mit IQ getestet über 130; die haben auch Jugendaktivitäten, je nach Ort aber sehr unterschiedlich aktiv
DGhK: Wie der Name schon sagt, liegt der Schwerpunkt auf den Belangen von Kindern und Jugendlichen. In Regionalgruppen organisiert. Lokal sehr unterschiedliche Aktivitäten
HBF: auch eher auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet; da mit gewissem kommerziellen Interesse, liegen, die "Zugangskriterien" etwas tiefer

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4. Mai 2011 13:42

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 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa
BeitragVerfasst: 4. Mai 2011 13:42 
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Hallo,

meine Erfarungen sind sehr gemischt. Mit der DGhK hab ich positive gemacht, bei Problemen Telefonberatung genossen, allerdings ist hier regional kaum was los. Mensa kann ich nicht viel zu sagen, aber im Mailkontakt, als ich mal was gefragt hatte, waren alle sehr nett.
HBF bin ich nicht gut drauf zu sprechen, weil im Endeffekt bei den Kursen nicht drinsteckte, was wir kaufen wollten. Wir wollten Kurse für hochbegabte Kinder ab 8, unser Kind landete in einem Kurs mit Vorschülern, weil nicht genug Anmeldungen waren. So machte mein Kind dann wieder neckisches "Durch-die-Postkarte-Steigen" und Experimente mit Seifenschaum und Zitrone. Eigentlich ganz nett, nur eben nicht gewünscht. Somit war die Sache schnell abgehakt. Das kann aber auch ein Einzelfallproblem gewesen sein. :nixweiss:

Hilft dir das jetzt?

lg, Sheela


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4. Mai 2011 13:54

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 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa
BeitragVerfasst: 4. Mai 2011 13:54 
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Man "kauft" eigentlich bei Vereinen nicht.

Mensa und DGhK sind typische Vereine. Da herrscht Selbstorganisation. Wenn Mitglieder möchten, dass etwas stattfindet, müssen sie es halt durchziehen. Leider ist es aber meist so, dass die einen bemängeln, was es alles nicht gibt und dabei aber erwarten, dass die Arbeit von anderen gemacht wird, während sich ein paar Aktive die Zunge aus dem Hals schuften, ohne dass allzuviel an "Dankeschön" rüberkäme.

Kostendeckend "bezahlen" möchte die Dinge nämlich auch niemand.

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4. Mai 2011 18:43

 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa
BeitragVerfasst: 4. Mai 2011 18:43 
  
Auch hier vielen herzlichen Dank für die Infos!!!!! Ich glaube, das hilft unserer Familie doch enorm. Wenn man nur Google "befragt", kommen interessante Webseiten, aber was da tatsächlich dahinder steckt, erfährt man erst nach einer Weile. Dann weiß ich schon, was wir zuerst ausprobieren werden. Ich möchte nur für meine Kinder so wenig Enttäuschungen erleben, wie es geht. Und mit dem Ehrenamt kenne ich mich aus! :-) Selber in 2 aktiv.

Danke! und Liebe Grüße, Alice


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5. Mai 2011 10:21

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 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa
BeitragVerfasst: 5. Mai 2011 10:21 
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Zitat:
Man "kauft" eigentlich bei Vereinen nicht.

Mensa und DGhK sind typische Vereine. Da herrscht Selbstorganisation. Wenn Mitglieder möchten, dass etwas stattfindet, müssen sie es halt durchziehen. Leider ist es aber meist so, dass die einen bemängeln, was es alles nicht gibt und dabei aber erwarten, dass die Arbeit von anderen gemacht wird, während sich ein paar Aktive die Zunge aus dem Hals schuften, ohne dass allzuviel an "Dankeschön" rüberkäme.

Kostendeckend "bezahlen" möchte die Dinge nämlich auch niemand.


Nö, ich wollte auch eigentlich ganz konkret was vom HBF und die lassen sich das sehr wohl bezahlen...


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5. Mai 2011 11:01

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 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa
BeitragVerfasst: 5. Mai 2011 11:01 
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Ich kann mir schon vorstellen, dass vielen folgendes System lieber wäre:

Du bezahlst nichts oder symbolische 12 € für ein Jahr Mitgliedschaft.

Dafür nimmst du maßgeschneiderte Veranstaltungen in Anspruch. Kurse/Seminare/Beratung für Kinder und Erwachsene, die genau deren Interessen abdecken und exakt dann stattfinden, wenn du Zeit hast. Die Kursleiter/Referenten gehören bundesweit zu den führenden Experten. Sie arbeiten ehrenamtlich, um dir und deinem Kind etwas gutes zu tun. Was sonst noch so erledigt werden muss, übernehmen fleißige HelferInnen ebenfalls ehrenamtlich. Gerne bezahlen sie aus eigener Tasche die Raummieten, die Honorare und die erstklassigen verwendeten Materialien.

Für deine Beschwerden haben sie ein offenes Ohr. Entschuldigen sich wortreich und entschädigen dich, wenn es dir wirklich nicht gefallen hat und versprechen, sich zu bessern.

Ergänzend nutzt du auch noch reichlich die Möglichkeit, dein Kind, auch wenn es sich für den Kurs in keiner Weise interessiert und sich benimmt wie die Axt im Walde, dort kostengünstig abzustellen. Billiger bekommst du so eine Betreuungsmöglichkeit sonst nirgendwo.

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5. Mai 2011 11:13

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 Betreff des Beitrags: Re: 1.Fr.: Erfahrung mit Vereinen für Hochbegabte wie Mensa
BeitragVerfasst: 5. Mai 2011 11:13 
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Zitat:
Bei der HBF, von der sheela spricht, bezahlt man nun wirklich richtig Geld für die Angebote.


Die HBF ist ein e.V. wie die anderen auch. Das heißt, sie dürfen keinen Gewinn machen. Die anderen beiden finanzieren so einiges aus Mitgliedsbeiträgen. Bei der HBF muss man nicht Mitglied sein. Die haben nur sehr wenige. Die Finanzquelle fällt also überwiegend weg. Sie haben auch nicht wie die beiden anderen Vereine viele fleißige Helferinnen, die sich selbst ausbeuten. Das sie irgendwo in größerer Höhe Fördergelder beziehen, ist mir nicht bekannt.

Zitat:
Bei DGHK und Mensa sind die Angebote sehr günstig, wenn denn etwas organisiert wird. Hier bei uns macht DGHK viel, Mensa bietet fast nichts für Kinder an.


Gründe s.o.

Zitat:
Das von Dir, michaela, geschilderte Modell hat I-Kuh versucht und hat dann deutlich nachgebessert. Die Teilnahmebedingungen sind oder waren auf jeden Fall zwischenzeitlich so hart formuliert, dass man befürchten musste das Kind beim kleinsten Fehlverhalten abholen zu dürfen. Was natürlich nicht der Fall war, aber aufgrund der günstigen Preise und interessanten Angebote wurden zu viele Buchungen vorgenommen, die die Kinder selber wohl gar nicht wollten und ständig störten.


Ja, das kenne ich auch. Du glaubst es nicht, was da teilweise abgeht. Trotzdem wird eher niemand nach Hause geschickt. Eher leiden die Verantwortlichen an Burn-Out.

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