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Unerkannte HB als Erwachsener?

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20. Feb 2009 20:13

 Betreff des Beitrags: Unerkannte HB als Erwachsener?
BeitragVerfasst: 20. Feb 2009 20:13 
  
Ich habe auch ein Buch über HB Geschichten gelesen. Mich hat gewundert, dass manche als *Erwachsener* von ihrer HB überrascht waren. Und noch mehr hat mich gewundert, dass danach nicht beschrieben wurde wie sie denn neue Talente entdeckt haben.

Wenn HB wirklich etwas mit Begabung zu tun hat, wie kann es passieren, dass man sich der eigenen Begabung nicht bewusst ist? Bei den Definitionen werden doch i.A. viele Fähigkeiten genannt die im Leben vorkommen. Sollte man da nicht feststellen, dass man es da leichter als andere hat.
Noch direkter: Falls ein IQ Test HB feststellt, dann müsste man ja bemerkt haben, dass man bei solchen Aufgaben sehr gut ist (Rechnen, Wortbedeutung, Räumliches, ...)

Sonst wäre der Begriff HB ja irreführend, wenn man damit nur Probleme assoziiert.

Und gibt es eine Menge von Grundbegabungen bei denen alle HB spitze sein sollten? (Verstehen anderer Leute?, Sich klar ausdrücken?, genaue logische Schlussfolgerungen?, ...)


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20. Feb 2009 20:20

 Betreff des Beitrags: Re: Unerkannte HB als Erwachsener?
BeitragVerfasst: 20. Feb 2009 20:20 
  
:lol:
man geht ja erstmal von sich als normal aus und schließt dann auf andere.

sue


Zuletzt geändert von sue am 22. Sep 2009 21:51, insgesamt 1-mal geändert.

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20. Feb 2009 20:27

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 Betreff des Beitrags: Re: Unerkannte HB als Erwachsener?
BeitragVerfasst: 20. Feb 2009 20:27 
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Woher soll ich wissen ob ich etwas besonderst gut kann? Ich habe noch keinen getroffen der irgendwelche Dinge die er gut kann als Plakat vor sich her getragen hat. Ein Abi mit 1,0 kann auch eine Fleißarbeit gewesen sein. Ich habe bisher immer Leute getroffen die etwas noch besser konnten als ich, warum sollte ich mich dann als HB fühlen? Ich glaube in meinen Jahrgang war der Begriff noch nicht mal bekannt, also gab es auch keinen Test in die Richtung. Ich kann mich zwar an Reihenrötgen, Reihenimpfungen erinnern, an Reihen IQ-Test aber nicht.

Gruß
Kura

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Kuranda99


Zuletzt geändert von Kuranda99 am 20. Feb 2009 20:29, insgesamt 1-mal geändert.

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20. Feb 2009 20:28

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 Betreff des Beitrags: Re: Unerkannte HB als Erwachsener?
BeitragVerfasst: 20. Feb 2009 20:28 
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@Gerenuk
Und Du vergisst, dass man als - egal ob "erkannter" oder "unerkannter" - HB nicht automatisch das Leben eines Überfliegers führt. Wenn man jahrelange Misserfolge einzustecken hat, gesellschaftlichen Abstieg, Perspektivenlosigkeit und Abqualifiziertwerden lang genug erlebt hat, dann kann es schon vorkommen, dass man mit der Zeit eher annimmt, dass man "dumm", "verrückt", auf alle Fälle aber nicht hochkompetent im Sinne von hochbegabt/hochintelligent ist....

LG

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20. Feb 2009 20:30

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 Betreff des Beitrags: Re: Unerkannte HB als Erwachsener?
BeitragVerfasst: 20. Feb 2009 20:30 
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Hallo,
Kuranda99 hat geschrieben:
Woher soll ich wissen ob ich etwas besonderst gut kann? Ich habe noch keinen getroffen der irgendwelche Dinge die er gut kann als Plakat vor sich her getragen hat. Ein Abi mit 1,0 kann auch eine Fleißarbeit gewesen sein.

noch schwieriger ist es, wenn man eben KEIN 1,0 Abi hat sondern vielleicht nur mittelmäßig performt.

Lg

Anni


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20. Feb 2009 20:32

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 Betreff des Beitrags: Re: Unerkannte HB als Erwachsener?
BeitragVerfasst: 20. Feb 2009 20:32 
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Kuranda99 hat geschrieben:
Ich glaube in meinen Jahrgang war der Begriff noch nicht mal bekannt, also gab es auch keinen Test in die Richtung.


Stimmt - ich habe zwar das gleiche Alter wie Du, Gerenuk, aber in meiner Kindheit/Jugend gab es diesen Begriff nicht. Später, ehe ich mich damit befasst habe, hatte ich eine eher schwammige Vorstellung von kleinen Musik-Wunderkindern und ähnlichem in Zusammenhang mit HB.

Naja, und als ich dann durch Zufall mal begonnen habe, mich konkret damit zu befassen, bin ich postwendend im nzn gelandet :mrgreen:

LG

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20. Feb 2009 20:39

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 Betreff des Beitrags: Re: Unerkannte HB als Erwachsener?
BeitragVerfasst: 20. Feb 2009 20:39 
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monerle hat geschrieben:
@Gerenuk
Und Du vergisst, dass man als - egal ob "erkannter" oder "unerkannter" - HB nicht automatisch das Leben eines Überfliegers führt. Wenn man jahrelange Misserfolge einzustecken hat, gesellschaftlichen Abstieg, Perspektivenlosigkeit und Abqualifiziertwerden lang genug erlebt hat, dann kann es schon vorkommen, dass man mit der Zeit eher annimmt, dass man "dumm", "verrückt", auf alle Fälle aber nicht hochkompetent im Sinne von hochbegabt/hochintelligent ist....


....sogar, wenn man vorher als Kind einst der Überflieger par excellence gewesen ist....

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21. Feb 2009 01:45

 Betreff des Beitrags: Re: Unerkannte HB als Erwachsener?
BeitragVerfasst: 21. Feb 2009 01:45 
  
sue hat geschrieben:
Man muss als hb nicht ein bestimmtes Talent haben, man kann auch allgemein klug sein :roll:

"Klug" also so etwa wie kristalline und fluide Intelligenz? Ich dachte HB ist gerade, dass in Gehirn irgendwas anders abläuft und man damit einen beliebigen neuen Sachverhalt schnell begreift. HB ohne Begabung klingt für mich irgendwie irreführend. Aber vllt ist das ja definitionsfrage.

Kuranda99 hat geschrieben:
Woher soll ich wissen ob ich etwas besonderst gut kann? Ich habe noch keinen getroffen der irgendwelche Dinge die er gut kann als Plakat vor sich her getragen hat.

Versteh ich nicht ganz.
Die meisten Fähigkeiten die man HB zuschreibt sind gar nicht so unalltäglich und damit müsste man ja den Erfolg seiner eigenen Denkweise gesehen haben.

Kuranda99 hat geschrieben:
Ein Abi mit 1,0 kann auch eine Fleißarbeit gewesen sein.

Ja, ganz sicher. Die Leute könnten vermuten HB zu sein, aber sind es vllt nicht.
Ich meine eigentlich den umgekehrten Fall. Wie kann man nicht mal die Vermutung haben HB zu sein und es trotzdem sein?

monerle hat geschrieben:
Und Du vergisst, dass man als - egal ob "erkannter" oder "unerkannter" - HB nicht automatisch das Leben eines Überfliegers führt.

Ja, man kann trotz Talent viel im Leben verhauen.
Aber angenommen ein IQ Test beweist HB, dann hat man doch allgegenwärtige Fähigkeiten denen man sich bewusst sein würde?! (Auch wenn man es vllt nicht schafft darauf beruflichen Erfolg zu zaubern)


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21. Feb 2009 09:50

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 Betreff des Beitrags: Re: Unerkannte HB als Erwachsener?
BeitragVerfasst: 21. Feb 2009 09:50 
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Es schüttelt mich immer ein bißchen, wenn ich lese, dass IQ-Tests vor ein paar Jahren noch völlig unbekannt waren. Informationen zur Geschichte der Intelligenzmessung findet ihr hier:

www.michael-weigand.net/dnl/studium/int ... hichte.ppt

und natürlich auch anderswo. Sie beginnt in der Antike. Die Vorstellungen zur Intelligenz und ihrer Messung von heute sind so ca. 100 Jahre alt. Der Hawik wurde 1955 in Dienst gestellt.

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Mein Motto: Immer freudig in die Zukunft sehen......


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21. Feb 2009 14:28

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 Betreff des Beitrags: Re: Unerkannte HB als Erwachsener?
BeitragVerfasst: 21. Feb 2009 14:28 
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Michaela hat geschrieben:
Es schüttelt mich immer ein bißchen, wenn ich lese, dass IQ-Tests vor ein paar Jahren noch völlig unbekannt waren. Informationen zur Geschichte der Intelligenzmessung findet ihr hier:

http://www.michael-weigand.net/dnl/stud ... hichte.ppt

und natürlich auch anderswo. Sie beginnt in der Antike. Die Vorstellungen zur Intelligenz und ihrer Messung von heute sind so ca. 100 Jahre alt. Der Hawik wurde 1955 in Dienst gestellt.


Ja, ich seh das genauso - was aber nichts daran ändert, dass es Familien gibt, wo derartiges einfach kein Thema ist. So wie meine Herkunftsfamilie etwa. Ich kann mich zwar noch gut an die Töne meiner Mama erinnern, die, als ich klein war, gerne verlauten ließ: "Meine Tochter ist hooooochintelligent!" - dies bezog sich aber wohl auf rein Beobachtbares wie meine frühen Sprech-, Lese-, Schreib-, Rechenkünste und später Schulleistungen. Später fand sie dann ganz andere Adjektive ;) Auch heute, wenn ich echte Tests mitbringe, sagt sie nur, dass das "Schmarrn" ist in ihren Augen. Meiner Erfahrung nach ist da meine Familie kein Einzelfall, ich kenne viele Menschen und Familien, die von "Intelligenz" nur eine sehr vage Vorstellung haben und dem Konstrukt auch keinerlei Bedeutung beimessen.

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