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Der Kampf um die Fleischtöpfe...

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16. Mär 2010 15:19

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kampf um die Fleischtöpfe...
BeitragVerfasst: 16. Mär 2010 15:19 
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Es ging mir hier um die Art der Berichterstattung, weniger um das Thema an sich. Trotzdem: ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren:

Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd's andere an.

Gruß

Ubi

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Die Jugend verachtet die Folgen, darauf beruht ihre Stärke. (Martin Kessel)


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16. Mär 2010 15:32

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kampf um die Fleischtöpfe...
BeitragVerfasst: 16. Mär 2010 15:32 
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Natürlich werden da zäh die Pfründe verteidigt, ein Fall von Brutschutzinstinkt.

Aber ich persönlich bin gar nicht sonderlich mißtrauisch.
Ich bin im Gegenteil fest davon überzeugt, dass man mindestens 40% mehr in ein renoviertes Schulsystem stecken müsste, damit es halbwegs funktioniert.
Die ersten 20% würden nur Schlaglöcher füllen und einfach verpuffen, die zweiten 20% wären für etwas pädagogischen Spielraum.
Und ich würde, wenn sowas denn ernsthaft zur Diskussion stände, zuerst auf die Finanzierung schauen und dann erst auf das Konzept.

Davon mal ab war für meine Größere war die Grundschule als "Fortführung des Kindergartens mit anderen Mitteln" nach vier Jahren ausgereizt.
Einfach zwei weitere Jahre dranzuhängen wäre nicht hilfreich gewesen.
Also deutlich mehr als "Berliner Verhältnisse" sollte schon drin sein.


- Martin

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16. Mär 2010 16:27

 Betreff des Beitrags: Re: Der Kampf um die Fleischtöpfe...
BeitragVerfasst: 16. Mär 2010 16:27 
  
Nur kurz zur Info.Bin in eine zehnklassige Schule gegangen.( Damit oute ich mich jetzt wohl als Ossi.) Habe mich auch immer gelangweilt, aber ich dafür ein paar andere Dinge gelernt die im Leben wichtig sind.( Und das sind keine sozialistischen.) Ich habe auch erleben dürfen, das ich Mitschüler hatte die im Grundschulalter kaum die Realschule erreicht hätten, die sich aber später noch " gut gemacht " haben. Und die somit der heutigen frühzeitigen Aussortierung entgangen sind .
Gruß Ratte


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16. Mär 2010 16:49

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kampf um die Fleischtöpfe...
BeitragVerfasst: 16. Mär 2010 16:49 
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Töchterchen langweilt sich am Gymnasium auch hinreichend, um wichtigere (soziale) Dinge zu lernen.
Bildung ist Ländersache, die "Betrittsgebiete" hätten den bundesdeutschen Flickenteppich durchaus um weitere Varianten bereichern können.
Und schon zu meiner Zeit haben fittere Realschüler das Abitur drauf gesattelt, jetzt soll es noch einfacher gehen.
Die Kosten, die Töcherchen diesen gegenüber eingespart hat, möchte ich freilich ausgezahlt bekommen. ;-)

Trotzden finde ich den oft entstehenden Übertrittstreß schädlich und entbehrlich.
Es fehlt nur ein Schulsystem, in dem jedes Kind in seinem Tempo fachspezifisch Wissen erwerben und dann den Sack zu machen kann.
Okay, da kommen wir vielleicht auch mit 40% Aufschlag nicht hin, sagen wir 60%. Mindestens.


- Martin

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16. Mär 2010 17:27

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kampf um die Fleischtöpfe...
BeitragVerfasst: 16. Mär 2010 17:27 
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Ratte hat geschrieben:
Nur kurz zur Info.Bin in eine zehnklassige Schule gegangen.( Damit oute ich mich jetzt wohl als Ossi.) Habe mich auch immer gelangweilt, aber ich dafür ein paar andere Dinge gelernt die im Leben wichtig sind.( Und das sind keine sozialistischen.) Ich habe auch erleben dürfen, das ich Mitschüler hatte die im Grundschulalter kaum die Realschule erreicht hätten, die sich aber später noch " gut gemacht " haben. Und die somit der heutigen frühzeitigen Aussortierung entgangen sind .
Gruß Ratte


Davon gibt es hier noch mehr.

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Gruß
Kuranda99


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17. Mär 2010 07:48

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kampf um die Fleischtöpfe...
BeitragVerfasst: 17. Mär 2010 07:48 
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Wir sind weder adelig noch besitzen wir so eine schmucke Villa. Trotzdem bin ich der Meinung, dass für meinen Großen 3 Jahre Grundschule mehr als genug war. Sonst hätte er wahrscheinlich nochmal springen müssen. Er hat 3 Jahre darauf gewartet, dass es endlich losgeht. Am Gymnasium war es ein wenig besser. Die Kleine war nach 4 Jahren erleichtert, dass was Neues kommt. Sie ist am Gymnasium gut ausgelastet (gibt ja jede Menge Zusatzprogramm).

Sie haben beide die 4. Klasse sehr locker gesehen, auch im Rückblick. Ebenso die Nachbarsmädchen aus bildungsfernen Familien, die auf das Gymnasium mitgingen, nachdem ich die Eltern bearbeitet habe. Die sind kein bisschen dümmer als die Akademikerkinder. Hat auch in der Grundschule niemand behauptet. Sie hatten immer sehr gute Zeugnisse, deshalb war auch der Übertritt ohne Nachhilfe möglich.


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17. Mär 2010 08:59

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kampf um die Fleischtöpfe...
BeitragVerfasst: 17. Mär 2010 08:59 
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oh-ein-papa hat geschrieben:
Und schon zu meiner Zeit haben fittere Realschüler das Abitur drauf gesattelt, jetzt soll es noch einfacher gehen.
Die Kosten, die Töcherchen diesen gegenüber eingespart hat, möchte ich freilich ausgezahlt bekommen. ;-)

- Martin


Welche Kosten sind denn das? :-!

Nun muss ich sagen, dass bei uns im ländlichen Bereich es durchaus üblich ist, auch Kinder mit Gymnasialempfehlung zur Realschule zu schicken, weil die im Ort ist und die Gymnasien häufig nur mit längeren Busfahrten zu erreichen. Da spart der Schulträger wenigstens die Fahrkarten. :lol:

Dafür ist bei uns das System der Fachgymnasien sehr gut ausgebaut, es gibt z.B. den Bereich Wirtschaft und Technik, Gesundheit und Soziales....

Nach dem Umstieg zu G8 ist der Anteil der Realschüler auch zunächst angestiegen, weil dann über den Weg über die Fachgymnasien noch nach 13 Jahren das Abitur gemacht werden kann.


Sabine


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17. Mär 2010 09:14

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kampf um die Fleischtöpfe...
BeitragVerfasst: 17. Mär 2010 09:14 
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fräuleinmenke hat geschrieben:
Welche Kosten sind denn das? :-!

Schuljahre. Da kostet jedes eine Menge Geld.


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17. Mär 2010 09:26

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kampf um die Fleischtöpfe...
BeitragVerfasst: 17. Mär 2010 09:26 
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Darüber hinaus war ich großzügig bereit, mein Kind auf einen private Schule zu schicken.
Da spart das Land NRW - soweit ich weiß - rund 15%.
Ein Teil davon wird von meinen Kirchensteuern aufgefangen.
Und ich habe dafür die Bus-Fahrtkosten an der Backe.
Von der auf Gymnasien generell höheren "Elternförderleistung" ganz zu schweigen.

Also da erwarte ich, dass Töchterchen mit dem Abiturzeugnis einen anständigen Scheck ausgehändigt bekommt.
Wir Eltern sind ja sowieso immer die gekniffenen. ;-)


- Martin

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17. Mär 2010 10:48

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Kampf um die Fleischtöpfe...
BeitragVerfasst: 17. Mär 2010 10:48 
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Maria hat geschrieben:
fräuleinmenke hat geschrieben:
Welche Kosten sind denn das? :-!

Schuljahre. Da kostet jedes eine Menge Geld.


Das gilt aber erst seit G8.


Sabine


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