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Forscher belegen adhs wird oft falsch diagnostiziert

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31. Mär 2012 22:27

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 Betreff des Beitrags: Forscher belegen adhs wird oft falsch diagnostiziert
BeitragVerfasst: 31. Mär 2012 22:27 
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http://www.news4teachers.de/2012/03/for ... nostizert/

etwas Déjà-vu erzeugt bei mir der Artikel.. :roll:
Ansonsten nur zur Information

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Ehe man eigene Kinder hat, hat man nicht die leiseste Vorstellung davon, welches Ausmaß die eigene Stärke, Liebe oder Erschöpfung annehmen kann.

Peter Gallagher


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1. Apr 2012 07:56

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 Betreff des Beitrags: Re: Forscher belegen adhs wird oft falsch diagnostiziert
BeitragVerfasst: 1. Apr 2012 07:56 
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Was ich nicht verstehe/weiß ist, wie reagiert ein nicht AD(H)Sler auf Ritalin? Also ein Kind was zwar ähnliche Symptome hat, aber eben kein AD(H)S. Es macht auf mich immer ein bisschen den Eindruck als ob Ritalin auch gegen Nervosität,normale Reizüberflutung durch stundenlanges Zocken, Erziehungsfehler.... hilft. Kann mir da mal jemand auf die Sprünge helfen?

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LG ulan



Öffne die Augen für die kleinen Dinge des Lebens und das Glück ist ganz nah


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1. Apr 2012 08:05

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 Betreff des Beitrags: Re: Forscher belegen adhs wird oft falsch diagnostiziert
BeitragVerfasst: 1. Apr 2012 08:05 
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lies mal da,vll beantwortet das deine Frage

http://web4health.info/de/answers/adhd-mph-healthy.htm
Zitat von web4health.info:

Zitat:
Menschen ohne ADHS können auch eine unspezifische Konzentrations- oder Leistungssteigerung mit Psychostimulanzien erzielen, was ja zum missbräuchlichen Einsatz dieser Substanzgruppe u.a. bei Studenten zur Leistungssteigerung oder Wachheit vor Prüfungen geführt hatte. Zudem wurde die appetithemmende Wirkung als vermeindliche "Appetitzügler" missbraucht. Im wesentlichen herrschen aber für Menschen ohne ADHS eher Effekte auf das sympathische Nervensystem vor. Durch die Aktivierung des Sympathikus wird ein leichtes Unruhegefühl, vielleicht auch Herzrasen oder leichter Blutdruckanstieg ausgelöst. Dies erleben die meisten bereits als unangenehm (vergleichbar starker Nervosität oder einem zu starkem Kaffeekonsum).

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1. Apr 2012 08:12

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 Betreff des Beitrags: Re: Forscher belegen adhs wird oft falsch diagnostiziert
BeitragVerfasst: 1. Apr 2012 08:12 
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auch interessant
http://www.zeit.de/campus/2009/02/ritalin/seite-1

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1. Apr 2012 17:31

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 Betreff des Beitrags: Re: Forscher belegen adhs wird oft falsch diagnostiziert
BeitragVerfasst: 1. Apr 2012 17:31 
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Da ADS ein Syndrom ist, also eine Sammelbezeichnung für ein Symptombündel, kann ich mir schwer vorstellen, dass Ritalin ausschließlich bei ADS wirkt. Wie sollte das gehen?

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18. Mai 2012 08:38

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 Betreff des Beitrags: Re: Forscher belegen adhs wird oft falsch diagnostiziert
BeitragVerfasst: 18. Mai 2012 08:38 
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MPH ist ein psychostimulations welches an die beim adhs'ler überschüssigen dopaminrezeptoren legt und somit das handeln denken etc. zielgericht und effizienter macht! ein normaler mensch hat kaum überschüssige dopaminrezptoren sprich hier ist auch kaum eine wirkung von MPH vorhanden. was man als normaler mensch villeicht spürt ist ein beruhigendes tiefes selbstwertgefühl. wann wird aber nicht durch einnahme von MPH als normaler mensch zur maschine die alles perfekt macht! reiner aberglaube und spinnerei. MPH wird ferner viel zu oft verschrieben meiner meinung nach. kind ist zapplig nervt - zack pille rein. fertig! wirklich mit dem problem des kindes beschäftigen tut sich aber kaum einer!
dabei ist MPH für adsler/adhsler nur als "stütze" gedacht. den weg aus der zappligkeit bzw unkonzetriertheit muss er selber herausfinden und dagegen stratigien entwickeln! ich kann aus erfahrungen sagen kann das MPH nicht wirklich empfehlenswert ist! habe mit 13 das zeug bekommen da die diagnose wirklich (in diesem fall ist es so) adhs lautete. war der quirlgeist schlechthin. stress in der schule und mit den ellies. (kinder sind in der hinsicht grausam. kaum ist jemand "anders" ist er aussenseiter leider) nach einnahme gings mir besser (vorerst) ich wurde ruhiger, konzentrierter und konnte meine überschüssige energie bündeln und begann zu joggen wo ich sie abbaute.
der große "nachteil" (so nenn ich es jetz einfach mal) dieser pillen war bei mir das mein interesse im schulischen extrem runterfuhr. selbst meine lieblingsfächer mathe und chemie waren "nur" noch schulfächer nichts weiter. mein selbststudium zu haus in richtung medizin hatte ich aufgegeben.
so ging das mit hängen und würgen durch bis kurz vorm abi wo ich mir dann dachte: " du willst wegkommen von diesem scheiXX und das abi ohne "hilfe" von tabletten schaffen!
schaffte mein abi dann auch mit 3.2 (aber ich hatte es geschafft! das war mir wichtig). nun 6 jahre ohne den tabletten. habe nun auch wieder mein selbststudium in angriff genommen und werde auch ab september pharmazie studieren.
im nachhinein würde ich mich immer für den weg ohne tabletten nehmen selbst wenn es wirklich eine richtige diagnose ist. ich selber sehe das als stolzverletzung nur durch pillen der zu sein der von andern geachtet wird. man soll mich so akzeptieren wie ich bin vom wesen her!

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18. Mai 2012 10:12

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 Betreff des Beitrags: Re: Forscher belegen adhs wird oft falsch diagnostiziert
BeitragVerfasst: 18. Mai 2012 10:12 
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Die Frage ist ja eigentlich, ob es denn überhaupt "richtig" diagnostiziert werden kann...man legt irgendwelche Kriterien fest und wenn die erfüllt sind, dann ist das Kind krank...

Wechselwirkungen mit der Umwelt werden da z.B. meines Wissens nicht wirklich einbezogen, oder? Die Fragebögen, anhand derer man die Diagnose weitgehend trifft, enthalten keine Fragen wie: wie wie viele Stunde täglich sieht das Kind fern, wie viel Sport treibt es, wie lange ist es regelmäßig an der frischen Luft, hat es Freunde, wird es gemobbt, hat es Lehrer die seit Jahren sein Selbstwertgefühl untergraben etc.

Klar gibt es Kinder, die sensibel sind und emotional eher aus dem Takt zu bringen sind, die vielleicht eine größere Reizoffenheit mitbringen etc. aber wo hört Persönlichkeit auf und wo fängt Krankheit an?

Zudem sollte man die Zunahme dieser Störung auch in Wechselwirkung mit gesellschaftlichen Entwicklungen sehen. Ich glaube, da bieten sich einige Faktoren als alternatives Erklärungsmodell an.

Wo früher Freunde, Familie und Hobbys im Mittelpunkt eines Kinderlebens standen, sehe ich heute häufig Potenzialoptimierung von klein auf um die Kinder auf irgendeinen Punkt in der Zukunft auszurichten, an dem sie dann mal davon profitieren sollen. Leider kenne ich viele, die trotz optimaler Förderung und Leistung, nach einem super Studium, Auslandsaufenthalten etc., feststellen dass man am Ende dann doch einfach irgendeinen Job machen muss, um davon Leben zu können. Dann quasi am Ende dieses Prozesses angekommen, wissen viele gar nichts mit ihrem eigentlichen Leben anzufangen- auch höher, schneller, weiter lässt sich nicht endlos fortsetzen...

Und ich glaube, dass allgemein eine ziemliche emotionale Leere in unserer Gesellschaft herrscht, dazu kommen dann völlig verunsicherte Eltern, die sich in irgendwelche abgedrehten Erziehungs- (Manipulations-) theorien verzetteln, weil sie selber im Grunde gar keine Ahnung mehr haben, was man den Kindern vermitteln muss um sie fit fürs Leben zu machen.

Darüber, was in den Schulen an Unklarheit und Ungerechtigkeit rüber kommt, könnte ich auch noch etliches schreiben- interessanterweise bin ich ja gerade selbst wieder in der Situation das Schulsystem von innen mitzuerleben- nur bin ich diesmal in der Lage das Ganze mehr zu durchschauen und zu reflektieren...so langsam entwickle ich auch etwas Verständnis dafür, dass ich die Schule beim ersten Anlauf abgebrochen habe...diesmal muss ich aber wohl oder übel irgendwie durch und dabei auch noch die Füße still halten um mir nicht selbst das Wasser abzugraben...Gute Miene zum bösen Spiel war leider noch nie meine Stärke...wer weiß- am Ende brauche ich doch noch Ritalin!^^

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"Der Geist ist kein Schiff, das man beladen kann, sondern ein Feuer, das man entfachen muss.“
Plutarch


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19. Mai 2012 18:13

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 Betreff des Beitrags: Re: Forscher belegen adhs wird oft falsch diagnostiziert
BeitragVerfasst: 19. Mai 2012 18:13 
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Hannes1 hat geschrieben:
der große "nachteil" (so nenn ich es jetz einfach mal) dieser pillen war bei mir das mein interesse im schulischen extrem runterfuhr. selbst meine lieblingsfächer mathe und chemie waren "nur" noch schulfächer nichts weiter. mein selbststudium zu haus in richtung medizin hatte ich aufgegeben.


Tja - viele der 13-jährigen handhaben den Umgang mit dem Schul-/Lernstoff ähnlich... :roll:
Das nun ursächlich auf die Pillen zurückzuführen... gewagt...

Mit Beginn der Oberstufe hatte mein mittlerweile 18-jähriger beschlossen, es "ohne" zu versuchen. Nun ja - richtig funktioniert hat es nicht - und nun, Ende der 12, wo es auf's Abi zugeht, hat er sich entschieden, die Medikamente doch wieder zu nehmen. Nicht gern - er denkt, dass er es dauerhaft gern ohne versuchen möchte - allerdings wuchs der Druck, und die Angst, das Abi nicht zu schaffen, derart - dass die Einnahem der Medis das "kleinere Übel" für ihn ist. Allein die Tatsache, dass er jetzt wieder deutlich besser in der Lage ist, eine gewisse zeit konzentriert zu arbeiten, ohne völlig hibbelig zu werden, ist es für ihn wert.

ich finde, wenn ein verantwortungsvoller Umgang funktioniert, ist es eine Entscheidung, die ich sehr getrost ihm überlassen kann.

I.Ü. gibt es hja seit dem vergangenen Jahr "Medikinet Adult" also erstmalig ein Medikament, welches Erwachsenen überhaupt verordnet werden darf...
Und er kommt nach eigener Aussage damit wesentlich besser zurecht ("sanftere", regelmäßigere Freisetzung!) als vorher mit dem Ritalin SR.

Ganz sicher ist aber auch, neben diesen persönlichen Erfahrungen, dass ADS zu häufig diagnostiziert wird. Und dass, selbst WENN es "korrekt" diagnostiziert ist, die Mediaktion nicht das "alleinige Allheilmittel" sein kann. WAS es sein kann und auch sollte, ist eine Stütze, mit deren Hilfe man dann die notwendigen Strategien erarbeiten kann.

ich denke, z.B. mein Sohn ist auf dem Weg zu diesen Strategien. Und wenn es nicht gerade aufs Abi zugehen würde, könnte man den einen oder anderen Misserfolg unterwegs vielleicht auch hinnehmen- das wird schon. Aber er hat ganz sicher nicht all die Jahre gekämpft, um jetzt auf der Zielgeraden an ein paar Qualipunkten zu scheitern!!

Sturmhexe

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