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IQ-Test bei ADHS?

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5. Jan 2014 15:53

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 Betreff des Beitrags: IQ-Test bei ADHS?
BeitragVerfasst: 5. Jan 2014 15:53 
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Hallo,

ich bin neu hier. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob ich hier wirklich hingehöre. Aber ich hoffe ich darf meine Frage trotzdem stellen.

Zu mir: ich bin die Sasa 34 Jahre alt und Mutti von 3 Kindern (15/13/9).

Es geht um meine Mittlere F.. Sie geht zur Zeit in die 8. Klasse eines Gymnasiums. Im letzem Schuljahr haben wir sie auf ADHS testen lassen. Das ging von meiner Tochter aus. Sie meinte es fällt ihr häufig schwer sich zu konzentrieren, sie ist immer in Hektik und teilweise ist sie total verträumt.... Heraus kam, dass sie ADS hat. Da wir das Ergebniss 8 Wochen vor den Sommerferien bekommen haben, bekommt sie 'erst seit dem 8.Schuljahr Tabletten. Eine Therapie beginnt im Februar (die Plätze sind begrent und immer schnell weg).
Was mich aber viel mehr beunruhigt ist, dass niemand auf die Idee eines ADHS kam. Ich habe es ja selber nie gedacht und mir fiel es schwer das zu glauben. Die Lehrer haben wir auch nicht informiert, da sie zur 8. überall neue bekommen hat und wir sehen wollten wie e mit den Medikamenten läuft.
Ich habe auch noch niemandem wirklich etwas davon erzählt. Ich befürchte wirklich, dass man mir nicht glauben würde. Sie ist eben nicht so ein extremer Zappelphillip, klar manchmal springt sie durchs ganze Haus vorallem, nachdem sie ihre Hausaufgabe erledigt hat...

Früher (im Kindergarten/Grundschulalter) sagten mir Freunde und Bekannte oft, dass F. bestimmt hochbegabt ist. Sie wusste (und weiß auch heute) noch unheimlich viel, konnte sich sprachlich gut ausdrücken, hat ein bärenstarkes Gedächnis...

Nach der diagnose habe ich mich viel mit AD(H)S auseinander gesetzt und später auch mit dem Thema Hochbegabung. Mir ist aufgefallen, dass F. in vielen Fallbeispielen beschrieben wird. Ich habe mich häufig beim Lesen gefragt, ob man uns einen Spio auf denHals gehetzt hat, um ein Buch über F. zu schreiben...

Ich gehe mittlerweile wirklich davon aus, dass F. hochbegabt ist.

Auch wenn zur AD(H)S-Diagnose ein IQ-Test zählt und sie in diesem nur einen Wert von 106 erzielte. F. erzählte mir zum einen, dass sie die Testerin nicht ausstehen konnte, weil diese oft die zeit viel zu spät gestoppt hat, was da jetzt so dran ist, kann ich nicht beurteilen..

Was mich aber beunruhigt ist, dass ich hier gelesen habe: AD(H)Sler schneiden bei IQ-Tests meistens schlechter ab und dort habe ich gelesen: AD(H)Sler sind bei IQ-Tests nicht 'beeinträchtigt.

Was ist da nun dran?

versteht mich nicht falsch. Ich will nicht auf biegen und brechen ein hochbegabtes Kind haben. Ich weiß, dass F. unglaublich viel kann und weiß, aber ich habe Angst, dass ich falsch mit ihr umgehe. Ich möchte mir sichersein, dass ich sie richtig förder und richtig mit ihr umgehe.

Ich hoffe jemand von euch weiß da mehr!
DANKE :-)


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5. Jan 2014 16:12

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 Betreff des Beitrags: Re: IQ-Test bei ADHS?
BeitragVerfasst: 5. Jan 2014 16:12 
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Ich bin jetzt überhaupt kein Spezialist, mir fallen nur zwei Dinge ein:

1. ADS und ADHS sind nicht das gleiche. ADS-ler hibbeln nicht rum wie ADHS-ler - das kann hier sicher jemand noch besser erklären. Wenn ich Dich richtig verstehe, wurde bei Euch ADS (ohne H) festgestellt.

2. Wir haben es gerade mit einem Test auf LRS durch. Auch bei meinem Sohn hörten wir von ganz vielen Stellen "der ist bestimmt hochbegabt". Beim Test auf LRS wird "nebenher" auch der IQ getestet - da kam dann bei uns was in der Größenordnung 115 raus. In einem Nebensatz bei der Auswertung sagte der Kinder- und Jugendpsychiater sowas wie "naja, wurde ja nicht vorrangig auf IQ getestet, was da genau rauskommen würde, da würde er sich jetzt nicht aus dem Fenster hängen, aber das Kind sei definitiv schlauer als die meisten seiner Klasse" - was aber ja auch bei 115 schon der Fall wäre, da wären eben auch nur 15% also so 3-4 Kinder in einer Klasse von 25 Kindern schlauer.
Also, ich denke mal, bei Euch wurde auch mit einem nicht so ausführlichen Test getestet - wenn es Dir wichtig ist rauzufinden, ob HB vorhanden, müsste man da sicher noch mal ausführlicher testen. Aber was würde es helfen, wenn so was rauskäme?
Ich verhalte mich meinem Sohn gegenüber jetzt auch nicht anders als vorher, außer eben was lesen und schreiben betrifft, weil ich da nun weiß, dass er eine massive Teilleistungsschwäche/Lernbehinderung hat und ich da anders mit ihm umgehen muss um ihn zu motivieren. Das beeinflusst aber nicht meinen Umgang mit ihm in anderen Bereichen.


Zuletzt geändert von Olchi am 5. Jan 2014 19:23, insgesamt 1-mal geändert.

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5. Jan 2014 18:50

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 Betreff des Beitrags: Re: IQ-Test bei ADHS?
BeitragVerfasst: 5. Jan 2014 18:50 
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Hallo und danke für die schnelle Antwort! :-)

zu 1. : du hast Recht mit der Unterteilung in ADS und ADHS. Der Psychologe, der uns dann die Diagnose stellte, meinte, dass F. wohl eine Mischung aus beidem hat. Sie ist oft hyperaktiv und braucht viel Bewegung. Bei ihr überwiegt aber eindeutig das Träumen.
zu 2.: kann gut sein, dass wir dann nochmal 'nen zweiten Test machen sollten, wobei es ja auch bei dem Test darum ging eine allgemeine Lernschwäche auszuschließen.

warum es so wichtig ist es zu wissen ist für mich einfach zuerklären: ich merke, dass meine Tochter in der Schule Probleme hat. Ich will nur eben sicher wissen woher diese kommen, damit man ihr auch richtig helfen kann. Sie bekommt jetzt Tabletten und macht ab nächstem Monat eine Therapie und ich denke es wäre ärgerlich, wenn die Therapie so nichts bringen wird, weil ihre Probleme woanders herkommen. Schlimmer noch wäre, wenn man sie aus diesem Grund bei der Therapie nicht ernst nehmen/ nicht verstehen würde.


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5. Jan 2014 19:27

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 Betreff des Beitrags: Re: IQ-Test bei ADHS?
BeitragVerfasst: 5. Jan 2014 19:27 
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Also, ehrlich gesagt, wenn bei dem Test abgeklärt wurde, dass sonst keine spezielle Beeinträchtigung vorliegt, sondern eine gute / normale Intelligenz, würde ich tatsächlich erstmal abwarten, was Tabletten und Therapie bringen. Hochbegabung wäre ja nichts, was man nun "therapieren" würde - ein Problem ist es, wenn aufgrund einer "Lernbehinderung" (bei uns LRS, bei Euch ADS) eine Performance rauskommt, die unter dem liegt, was das Kind eigentlich leisten könnte, und das Kind (wie in unserem Fall) dadurch extrem verunsichert ist und irgendwann gar nichts mehr leistet.
Da kann ich aber für mein Gefühl bei einem "isolierten" Problem am meisten reißen, wenn das Kind einerseits weiß, dass es dieses Problem hat, dass das aber erstmal nichts über seine sonstige Intelligenz aussagt, und dass es für dieses spezielle Problem Hilfe bekommt.


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5. Jan 2014 20:34

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 Betreff des Beitrags: Re: IQ-Test bei ADHS?
BeitragVerfasst: 5. Jan 2014 20:34 
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sasa hat geschrieben:
Hallo und danke für die schnelle Antwort! :-)


warum es so wichtig ist es zu wissen ist für mich einfach zuerklären: ich merke, dass meine Tochter in der Schule Probleme hat. Ich will nur eben sicher wissen woher diese kommen, damit man ihr auch richtig helfen kann. Sie bekommt jetzt Tabletten und macht ab nächstem Monat eine Therapie und ich denke es wäre ärgerlich, wenn die Therapie so nichts bringen wird, weil ihre Probleme woanders herkommen. Schlimmer noch wäre, wenn man sie aus diesem Grund bei der Therapie nicht ernst nehmen/ nicht verstehen würde.


Du meinst, vielleicht macht ihr das AD(H)S gar keine Probleme in der Schule, sondern eine Hochbegabung? Die aber zur Zeit nicht "nachweisbar" ist, weil das AD(H)S sie überdeckt?

Sieh es lieber andersherum: Ein hoher IQ ist hilfreich, wenn ein Kind eine "Baustelle" wie AD(H)S hat. Und wenn der IQ deiner Tochter tatsächlich durch diese Störung zu niedrig erscheint, dann müsste deren Therapie irgendwann den IQ wieder "freilegen".

"Nur" besonders schlau zu sein ist kein Handicap, ganz im Gegenteil. Was würdest du denn im Umgang mit deiner Tochter anders als jetzt machen, wenn ihr IQ in Wirklichkeit >115 oder >130 wäre?

LG
aspiema


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6. Jan 2014 01:05

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 Betreff des Beitrags: Re: IQ-Test bei ADHS?
BeitragVerfasst: 6. Jan 2014 01:05 
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Danke nochmals für die Antworten!

@ Apsima: ich denke nicht, dass das ADS ihr keine Probleme macht, nur denke ich eben, dass man die Therapien anderes angehen sollte.

Ich denke auch nicht, dass man eine Hochbegabung therapieren müsste.
Ich stelle mir das ungefähr so vor:
ein Kind mit ADHS muss lernen stiller zusitzen und sich zu konzentrieren und vielleicht auch viele Sachen aus dem Unterricht nachholen. Ein Kind mit ADHS+HB muss auch lernen ruhiger zu sitzen und Techniken lerne, wie man sich besser konzentriert. Nur dass man es da anders angehen sollte. Das ist eben das Problem, dass ich bei meiner Tochter vermute: ein ADHS+HB Kind hört vielleicht am Anfang zu, schweift dann ab, weil es zu langweilig ist.
Ich denke dieser Aspekt ist eben sehr wichtig. Ein reines ADHS-Kind hat so denke ich den Drang dazu sich zu konzentrieren, ein ADHS+HB kind hingegen hat diesen Drang nicht unbedingt, weil es eben 'langweilig' ist. Das beobachte ich auch bei meiner Tochter häufig beim Klavierspielen, wenn sie ein Stück schon länger spielt macht sie viel mehr Fehler und ist unkonzentrierte, wenn sie allerding ein neues Stück spielt ist sie wieder viel motivierter und konzentrierter.

Ich hoffe ihr versteht jetzt wie ich es meine.


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6. Jan 2014 09:41

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 Betreff des Beitrags: Re: IQ-Test bei ADHS?
BeitragVerfasst: 6. Jan 2014 09:41 
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Ich verstehe, was du meinst. Diese Sichtweise ist auch nicht besonders ungewöhnlich. Ich glaube nur nicht dran.

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6. Jan 2014 10:35

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 Betreff des Beitrags: Re: IQ-Test bei ADHS?
BeitragVerfasst: 6. Jan 2014 10:35 
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Hallo und willkommen sasa,


sasa hat geschrieben:
Was mich aber beunruhigt ist, dass ich hier gelesen habe: AD(H)Sler schneiden bei IQ-Tests meistens schlechter ab und dort habe ich gelesen: AD(H)Sler sind bei IQ-Tests nicht 'beeinträchtigt.

Ich weiß nicht, wo genau Du was davon gelesen hast. Aber eigentlich ist doch logisch, dass jemand, der sich schlecht konzentrieren kann, bei Tests, bei denen die Konzentrationsfähigkeit mit abgefragt wird, schlechter abschneidet. Alles andere würde mich sehr wundern.

sasa hat geschrieben:
Sie geht zur Zeit in die 8. Klasse eines Gymnasiums. Im letzem Schuljahr haben wir sie auf ADHS testen lassen. Das ging von meiner Tochter aus. Sie meinte es fällt ihr häufig schwer sich zu konzentrieren, sie ist immer in Hektik und teilweise ist sie total verträumt. Heraus kam, dass sie ADS hat. ...
Was mich aber viel mehr beunruhigt ist, dass niemand auf die Idee eines ADHS kam.

Was genau daran beunruhigt Dich? Du fragst Dich, weshalb es früher noch keine Anzeichen gab? Zu Hause? In der Schule? Und für Deine Fragestellung, wie ich sie verstanden habe, ist ja gar nicht in erster Linie entscheidend, ob Deine Tochter die hyperaktive Variante einer Aufmerksamkeitsstörung hat oder nicht. Vielleicht kommen sowieso mehrere Faktoren zusammen, die dazu führen, dass die Konzentrationsfähigkeit Deiner Tochter jetzt eingeschränkt ist. Selbst dieErnährung könnte eine Rolle spielen, dazu könnten Eure behandelnden Ärzte jedoch mehr sagen. Hinzu kommt, dass evtl. vorliegende Schwächen mit zunehmender Klassenstufe nicht mehr so gut kompensiert werden können, wie ein pfiffiges Kind, das viel aus dem Ärmel schüttelt, in der Grundschule vielleicht konnte. Zudem rotieren in der Pubertät die Hormone und einiges kommt aus dem Gleichgewicht. Ich sehe das bei meinem Sohn (13 Jahre, 9. Klasse), der sich früher so gut wie nie verletzt hat, jetzt kommt er gefühlt ein mal pro Woche früher von der Schule, weil er gestolpert war und sich verletzt hat, freundschaftlich geschupst wurde und auf den Kopf gefallen war oder sich - so erst neulich - versehentlich neben statt auf den Stuhl gesetzt hat. Die Schulsekretärin hat mich beruhigt, so unkoordiniertes Verhalten wäre nicht untypisch für Jungs in dem Alter.
:augenroll:

sasa hat geschrieben:
Die Lehrer haben wir auch nicht informiert, da sie zur 8. überall neue bekommen hat und wir sehen wollten wie e mit den Medikamenten läuft.

Das finde ich ganz gut so, Lehrer informieren kann man immer noch, wenn irgend etwas akut ist. Nicht dass das Kind unnötig stigmatisiert wird. Überhaupt, wie äußern sich die Lehrer bislang zu Deiner Tochter? Zu Ihrer Arbeitshaltung, Mitarbeit...? Keinerlei Auffälligkeiten?

sasa hat geschrieben:
Ein reines ADHS-Kind hat so denke ich den Drang dazu sich zu konzentrieren, ein ADHS+HB kind hingegen hat diesen Drang nicht unbedingt, weil es eben 'langweilig' ist. Das beobachte ich auch bei meiner Tochter häufig beim Klavierspielen, wenn sie ein Stück schon länger spielt macht sie viel mehr Fehler und ist unkonzentrierte, wenn sie allerding ein neues Stück spielt ist sie wieder viel motivierter und konzentrierter.

Ich glaube, da hast Du AD(H)S ganz gut beschrieben. Im Grunde geht es ja jedem so, dass man Dinge, die auf welche Weise auch immer reizvoll sind, mit größerem Enthusiasmus sowie Konzentration macht als das, was uninteressant ist. Das heißt ja nicht, dass man deshalb nur Spannendes machen kann. Der Unterschied zwischen einer Aufmerksamkeitsstörung und einfach nur Langeweile liegt ja darin, dass man mit einer Störung selbst dann nicht immer gut performen kann, wenn man es will. Insofern würde ich in erster Linie bei Deiner Tochter an ihrer Schwäche - die sie ja selbst als hinderlich beschreibst - arbeiten und wenn diese behoben ist, schauen, was passiert.

Wie aspiema bereits geschrieben hat, ein hoher IQ ist ja nicht hinderlich sondern förderlich, wenn man noch eine "Baustelle" hat. Wenn die Schwäche behoben ist, kann man immer noch schauen, was sich wirklich dahinter verbirgt. Im Moment lässt sich ja, wie Du siehst, die eigentliche Leistungsfähigkeit gar nicht zuverlässig messen. Aber es ist ja meines Erachtens auch gar nicht so relevant, welches Potenzial Deine Tochter tatsächlich hat, denn es ist ja nur ein theoretisches, wichtig ist ja vor allem, dass sie lernt und dass es ihr z.B. mit Medikamenten und/oder Therapiemöglich gemacht wird, ihr Potenzial, wie hoch es auch immer ist, bestmöglich auszuschöpfen. Dass sie wenn sie hochbegabt wäre, anders beschult werden müsste, glaube ich nicht.

Viel wichtiger als ein Gesamt-IQ wäre mir übrigens die Auswertung der einzelnen Untertests. Denn je unhomogener ein Profil ist, desto schwieriger ist es, das Potenzial umzusetzen. Vielleicht kannst Du da nochmals bei den Testern nachhaken.

Lg

Anni


Zuletzt geändert von anni11 am 6. Jan 2014 14:23, insgesamt 1-mal geändert.

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6. Jan 2014 11:55

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 Betreff des Beitrags: Re: IQ-Test bei ADHS?
BeitragVerfasst: 6. Jan 2014 11:55 
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Hallo sasa,

welcher Test ist denn gemacht worden?
Ist es mit den Medikamenten jetzt besser geworden?

Macht ihr vor allen Dingen die Schule Probleme oder liegen die mehr im häuslichen oder Freizeitbereich?

LG, Ida


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6. Jan 2014 12:50

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 Betreff des Beitrags: Re: IQ-Test bei ADHS?
BeitragVerfasst: 6. Jan 2014 12:50 
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