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Aufforderung zum Dialog

Moderator: anni11

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28. Aug 2011 22:53

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 Betreff des Beitrags: Aufforderung zum Dialog
BeitragVerfasst: 28. Aug 2011 22:53 
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Guten Tag miteinander,

ich bin 21 Jahre alt und studiere derzeit Mathematik.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau welche Vorstellung für mich in diesem Forum angebracht wäre, daher schreibe ich nun einfach ohne Rücksicht auf Form, Etiquette oder tieferer Ordnung das herunter, das mir gerade einfällt.

Erst einmal möchte ich betonen, dass ich mich wirklich freue, in diesem Forum auf Gleichgesinnte zu treffen. Bevor ich mein Studium der Mathematik begann, kannte ich nicht einen Menschen auf der Welt, der zu einem tiefgründigen Austausch geeignet wäre. Allerdings wusste ich damals auch noch nichts von meiner "Hochbegabung" (- auch wenn mir immer irgendwie klar war, anders zu sein). Diese bescheinigte mir ein Psychologe, den ich aufgrund eintretender Depressionen während meines Zivildienstes aufgesucht habe. Nach einigen Gesprächen bewegte mich dieser zu einem IQ-Test, da er vermutete, meine Symptome wären auf eine für mich unerträgliche Unterforderung zurückzuführen (er sollte Recht behalten). Anders als in der Schule wurde ich im Zivildienst ja gerade dazu gezwungen, meinen Tag mit Routinearbeit zu verbringen, die mir die Möglichkeit raubte, mir eigene Gedanken zu machen und mich somit mental auszulasten. Allerdings mag ich den Begriff "Hochbegabung" absolut nicht, da er nicht das aussagt, was ich mit dieser Besonderheit assoziiere. Aber dazu vielleicht später...

Darüber hinaus steht bei mir der Verdacht im Raum, das Asperger Syndrom zu haben. Allerdings habe ich einem Test hierzu nie zugestimmt und werde es vermutlich in nächster Zeit auch nicht. Ich sehe hierzu einfach weder Notwendigkeit noch Nutzen. Ich erwähne dies an dieser Stelle auch ehrlich gesagt nur, da ich beim Überfliegen des Forums auf die Userin Aspiema gestoßen bin, die mir gleich Nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist.

Zuletzt erwähnen möchte ich vielleicht noch ein paar Menschen, die mich in meinem bisherigen Leben inspiriert haben:

Albert Einstein für seine Hingabe und Leidenschaft in der Physik. Seine fachlichen Leistungen sehe ich allerdings als absolut überbewertet an, inbesondere wenn man bedenkt, dass seine "mathematischen Leistungen" wohl stark auf die Korrespondenz mit Niels Bohr und der Zusammenarbeit mit seiner ersten Frau Mileva Marić zurückzuführen sind.

Niels Bohr für seine Gabe, Themen aus einer völlig neuen Sichtweise zu betrachten und seine Mitmenschen dabei in schierer Unverständnis zurückzulassen.

Kurt Gödel für seine Unerschrockenheit, die gesamte Mathematik in Frage zu stellen und nicht zuletzt David Hilberts Lebenstraum zu zerstören. Allerdings hasse ich, dass er Recht hat und seither immer der fade Beigeschmack der Unsicherheit in der Mathematik mitschwimmt...

Niels Hendrik Abel für seine mathematischen Leistungen unter widrigsten Umständen. Nach allem was ich weiß wäre er vermutlich der bedeutendste Mathematiker der Welt geworden, wenn er nur lang genug gelebt hätte.

An dieser Liste könnte ich vermutlich noch tagelang weiterarbeiten und sie wäre dennoch unvollständig. Da es hier aber um meine Vorstellung geht, belasse ich es an dieser Stelle dabei.

Mit meinen letzten Worten in diesem ersten Poste möchte ich daher nur nochmals betonen, mich auf eine rege Korrespondenz mit den Mitgliedern dieses Forums zu freuen und dass ich gerne für jede denkbare Frage zur Verfügung stelle.

In bester Erwartung,

Abel.


Zuletzt geändert von Abel am 28. Aug 2011 23:46, insgesamt 1-mal geändert.

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28. Aug 2011 23:44

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufforderung zum Dialog
BeitragVerfasst: 28. Aug 2011 23:44 
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Danke für deinen Rat, ich hatte dies vorher ebenfalls abgewogen und entschieden, dass mein sehr häufiger Vorname zusammen mit meinem Alter und dem Bundesland in dieser Hinsicht keine Gefahr darstellen sollte.
Dennoch werde ich diesem Rat nachkommen und den Post editieren.


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29. Aug 2011 10:57

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufforderung zum Dialog
BeitragVerfasst: 29. Aug 2011 10:57 
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Hallo Abel,

herzlich willkommen in diesem Forum.

Du schreibst in deiner Vorstellung
Zitat:
Bevor ich mein Studium der Mathematik begann, kannte ich nicht einen Menschen auf der Welt, der zu einem tiefgründigen Austausch geeignet wäre.

Das könnte verschiedene Gründe haben. Vielleicht "kanntest" du nur wenige Menschen, vielleicht stellst du dir unter einem "tiefgründigen Austausch" etwas anderes vor als andere? Vielleicht verschreckst du Bekannte, weil du zu schnell oder zu lange "tiefgründig'" wirst [smilie=confused-smiley-013.gif] ? Und über weniger "tiefgründige" Themen nicht so gern redest?

Wie du in Beiträgen zu Nachbarthreads erwähnst, hat dir dein Vater das Schachspielen beigebracht, als du gerade mal zwei warst. Später haben Lehrer am Gymnasium deine Begabungen erkannt und dich zum Mathestudium ermutigt. Das klingt für mich danach, als seist du in einem Umfeld aufgewachsen, in dem ein hohes Intelligenzniveau nicht besonders ungewöhnlich ist. Auch der ein oder andere deiner Mitschüler müsste rein statistisch zu den weit überdurchschnittlich Begabten gezählt haben. Da würde ich schon noch mal ein bisschen grübeln, ob ich fehlenden "echten" Austausch über Sachthemen mit der Hb allein begründen kann.

Zitat:
Allerdings wusste ich damals auch noch nichts von meiner "Hochbegabung"

Hb zu sein sagt nicht viel darüber aus, was einen interessiert. Mit einem "nur" ziemlich schlauen Menschen, der sich für Mathe und Naturwissenschaften begeistert, hast du sicher eine größere Schnittmenge zum Austausch als mit einem Hb, der sich auf Altenglisch spezialisiert...
Hast du denn schon mal versucht, in einem Forum für Mathe- oder Physikfreaks über deine (für dein Alter sehr dezidierte...) Einschätzung der fachlichen Leistungen von Albert Einstein zu diskutieren? Vermutlich wäre die Resonanz dort größer als hier...

Zitat:
Darüber hinaus steht bei mir der Verdacht im Raum, das Asperger Syndrom zu haben. Allerdings habe ich einem Test hierzu nie zugestimmt und werde es vermutlich in nächster Zeit auch nicht. Ich sehe hierzu einfach weder Notwendigkeit noch Nutzen.

Wer hat diesen Verdacht denn in deinen Raum gestellt? Du selbst oder jemand anders?

Normalerweise testet man das auch nicht "einfach so". Da müsste schon ein gewisser "Leidensdruck" zusätzlich zu den "Verdachtsmomenten" vorliegen. Den ich aus deiner Selbsteinschätzung als "ich habe halt keinen passenden Bekanntenkreis, weil ich hb bin und mich deshalb kaum einer versteht" zumindest hier nicht herauslese.

Zitat:
Ich erwähne dies an dieser Stelle auch ehrlich gesagt nur, da ich beim Überfliegen des Forums auf die Userin Aspiema gestoßen bin, die mir gleich Nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist.

Ich vermute mal, mein Nick ist dir im Gedächtnis geblieben. Ansonsten bin ich niemand, mit dem du dich über deine Lieblingsthemen unterhalten könntest...

Zitat:
Nach einigen Gesprächen bewegte mich dieser zu einem IQ-Test, da er vermutete, meine Symptome wären auf eine für mich unerträgliche Unterforderung zurückzuführen (er sollte Recht behalten). Anders als in der Schule wurde ich im Zivildienst ja gerade dazu gezwungen, meinen Tag mit Routinearbeit zu verbringen, die mir die Möglichkeit raubte, mir eigene Gedanken zu machen und mich somit mental auszulasten.


Diese Erklärung überzeugt mich übrigens gar nicht. Gerade Routinearbeiten sind doch ideal, um seinen Gedanken nachhängen zu können, und ein junges Erwachsener kann sich auch abends und am Wochenende "mental auslasten", wenn er das braucht...Kann es sein, dass du damals aus anderen Gründen eine "Sinnkrise" hattest? Du schreibst ja an anderer Stelle, dass du von deinem früheren Mathelehrer erst zum Studium "überredet" werden musstest. Aber deine Begabung auf diesem Gebiet, deine Begeisterung für diese Themen, muss dir doch schon vor dem IQ-Test klar gewesen sein...

LG
aspiema (auf gar nichts getestet)


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29. Aug 2011 19:53

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufforderung zum Dialog
BeitragVerfasst: 29. Aug 2011 19:53 
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aspiema hat geschrieben:
Zitat:
Bevor ich mein Studium der Mathematik begann, kannte ich nicht einen Menschen auf der Welt, der zu einem tiefgründigen Austausch geeignet wäre.

Das könnte verschiedene Gründe haben. Vielleicht "kanntest" du nur wenige Menschen, vielleicht stellst du dir unter einem "tiefgründigen Austausch" etwas anderes vor als andere? Vielleicht verschreckst du Bekannte, weil du zu schnell oder zu lange "tiefgründig'" wirst [smilie=confused-smiley-013.gif] ? Und über weniger "tiefgründige" Themen nicht so gern redest?


Mit den letzten zwei Fragen hast du vermutlich den Kern der Sache ganz gut getroffen. Ich merke meist erst sehr spät, wenn mein Gesprächspartner das Interesse an einer Unterhaltung verliert bzw. ich zu sehr auf die Details fixiert bin und neige generell zu langen Assoziationsketten in den Gesprächen. Ich versuche das je nach Gesprächspartner natürlich zu vermeiden, doch das ist leichter gesagt als getan.


aspiema hat geschrieben:
Hast du denn schon mal versucht, in einem Forum für Mathe- oder Physikfreaks über deine (für dein Alter sehr dezidierte...) Einschätzung der fachlichen Leistungen von Albert Einstein zu diskutieren? Vermutlich wäre die Resonanz dort größer als hier...


In einem Forum nicht, aber an meiner Fakultät bereits mehrfach. Die Meinungen sind - wie man sich leicht denkt - sehr geteilt. Es fehlt auch an guten Quellen dazu, da Einstein Co-Autoren spärlich erwähnt und zumindest aus einer Arbeit sogar im Nachhinein entfernt hat.
Aber versteh mich nicht falsch: Einstein war zweifellos ein Visionär und genialer Physiker. Gerade seine Gedankenexperimente waren bahnbrechend!

aspiema hat geschrieben:
Zitat:
Darüber hinaus steht bei mir der Verdacht im Raum, das Asperger Syndrom zu haben. Allerdings habe ich einem Test hierzu nie zugestimmt und werde es vermutlich in nächster Zeit auch nicht. Ich sehe hierzu einfach weder Notwendigkeit noch Nutzen.

Wer hat diesen Verdacht denn in deinen Raum gestellt? Du selbst oder jemand anders?


Der von mir konsultiere Psychologe hat diesen Verdacht geäußert. Wie du auch sehe ich allerdings keinen Grund, mich hierzu testen zu lassen. Bis zu diesem Tage wusste ich nicht einmal, dass es das AS gibt, geschweige denn was es eigentlich ist.

aspiema hat geschrieben:
Zitat:
Nach einigen Gesprächen bewegte mich dieser zu einem IQ-Test, da er vermutete, meine Symptome wären auf eine für mich unerträgliche Unterforderung zurückzuführen (er sollte Recht behalten). Anders als in der Schule wurde ich im Zivildienst ja gerade dazu gezwungen, meinen Tag mit Routinearbeit zu verbringen, die mir die Möglichkeit raubte, mir eigene Gedanken zu machen und mich somit mental auszulasten.


Diese Erklärung überzeugt mich übrigens gar nicht. Gerade Routinearbeiten sind doch ideal, um seinen Gedanken nachhängen zu können, und ein junges Erwachsener kann sich auch abends und am Wochenende "mental auslasten", wenn er das braucht...Kann es sein, dass du damals aus anderen Gründen eine "Sinnkrise" hattest? Du schreibst ja an anderer Stelle, dass du von deinem früheren Mathelehrer erst zum Studium "überredet" werden musstest. Aber deine Begabung auf diesem Gebiet, deine Begeisterung für diese Themen, muss dir doch schon vor dem IQ-Test klar gewesen sein...


Für mich war das jedenfalls nicht ideal. Das mag daran liegen, dass ich multitasking-unfähig bin. In der Schule hatte ich neben meinen dortigen Aufgaben immer genug Zeit, mir meine eigenen Gedanken zu machen, im Zivildienst blieb dazu aufgrund eines straffen Zeitplans nur die Mittagspause. Abends wollte ich dann meist nur schlafen.


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30. Aug 2011 23:14

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufforderung zum Dialog
BeitragVerfasst: 30. Aug 2011 23:14 
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Hallo Abel,

du schreibst:
Zitat:
Ich merke meist erst sehr spät, wenn mein Gesprächspartner das Interesse an einer Unterhaltung verliert bzw. ich zu sehr auf die Details fixiert bin und neige generell zu langen Assoziationsketten in den Gesprächen.

Das ist ein typisches Problem bei Menschen im Autismusspektrum...
Zitat:
Das mag daran liegen, dass ich multitasking-unfähig bin.

Das auch.

Nein, ich will keine "Ferndiagnose" stellen, aber wenn du obendrein schwer auf andere Menschen zugehen kannst, schon als Kind sehr gewählt gesprochen hast, wenig spontan bist und nicht so recht weißt, wie und warum man small-talk betreibt, kann ich zumindest nachvollziehen, warum der Verdacht auf AS entstanden ist...

Ich kenne mich da auch erst aus, seit eins meiner Kinder eine entsprechende Diagnose hat. Und ich nehme inzwischen an, dass ich dort ebenfalls hingehöre. Einen offiziellen Test brauche ich dafür nicht, ich kann ja auch mein Intelligenzniveau ohne Test einschätzen.

Was ich damit nur sagen will: nach meiner Erfahrung mit 4 Kindern, die alle nicht auf den Kopf gefallen sind, ist ein hoher IQ nichts, das einen vom Rest der Menschheit so stark absondert, wie du es offenbar empfindest. Mein erwachsener Ältester, der seine ersten Buchstaben von der Windelpackung gelernt hat, kommt mit den anderen Vereinsmitgliedern der DLRG ebenso zurecht wie mit Freunden, die er auf einem Seminar der Studienstiftung kennengelernt hat. Und auch mit denen redet er über ganz verschiedene Themen, nicht nur über besonders "tiefe"...

Wenn ich dich richtig verstehe, bist du ja selbst schon zu der Erkenntnis gekommen, dass du in dieser Richtung an dir arbeiten solltest. Wenn du lernst, Gespräche zu führen anstatt Vorträge zu halten (wie beim Ping-Pong: der Ball muss aufkommen und dann gleich zurück, immer schön im Wechsel ;-) ), wirst du feststellen, dass auch ein Austausch mit ganz anderen Inhalten als den eigenen "Lieblingsthemen" Spaß machen kann...wobei ich dir den natürlich auch wünsche!

LG
aspiema (die auch immer gern über ihre "Lieblingsthemen" doziert, wie du gerade merkst)


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31. Aug 2011 02:57

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufforderung zum Dialog
BeitragVerfasst: 31. Aug 2011 02:57 
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aspiema hat geschrieben:
Nein, ich will keine "Ferndiagnose" stellen, aber wenn du obendrein schwer auf andere Menschen zugehen kannst, schon als Kind sehr gewählt gesprochen hast, wenig spontan bist und nicht so recht weißt, wie und warum man small-talk betreibt, kann ich zumindest nachvollziehen, warum der Verdacht auf AS entstanden ist...


Als ich von diesem Verdacht gehört habe, informierte ich mich natürlich auch eingehend über dieses Thema. Und um ehrlich zu sein scheint es mir sehr wahrscheinlich, das AS zu haben.
Allerdings kann ich mich nur wiederholen indem ich sage, dass eine Diagnose für mich keine Relevanz aufzeigt. Eine solche wäre doch überhaupt nur dann interessant, wenn ich mir davon irgend eine Verbesserung versprechen könnte.
Stattdessen sehe ich eher die Gefahr, mich hinter einer Diagnose zu verstecken und so meine (wenn auch langsamen) Fortschritte in zwischenmenschlichen Beziehungen einzustellen. Resignation ist aber definitiv der falsche Weg für mich. Vor allem da ich durchaus Fortschritte mache (wenn auch nur sehr langsam).


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31. Aug 2011 08:58

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufforderung zum Dialog
BeitragVerfasst: 31. Aug 2011 08:58 
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Zitat:
Allerdings kann ich mich nur wiederholen indem ich sage, dass eine Diagnose für mich keine Relevanz aufzeigt. Eine solche wäre doch überhaupt nur dann interessant, wenn ich mir davon irgend eine Verbesserung versprechen könnte.

Das sehe ich auch so. In deinem vergleichsweise milden "Fall" dürfte es genügen, wenn du deine Fähigkeiten und deine Schwachstellen realistisch einschätzt und erstere (unter anderem natürlich...) dazu nutzt, an letzteren zu arbeiten. Jedenfalls so weit es nötig ist - den eigenen Charakter kann und sollte man nicht umkrempeln wollen!

Im übrigen dürfte es gerade unter Mathefreaks nicht wenige geben, die dir in vielem ähneln. Da sehe ich durchaus Chancen, dass du in eine passende "peer-group" findest.

Zitat:
Resignation ist aber definitiv der falsche Weg für mich. Vor allem da ich durchaus Fortschritte mache (wenn auch nur sehr langsam).

[smilie=thumbsup.gif]

Viel Erfolg

aspiema


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31. Aug 2011 10:46

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufforderung zum Dialog
BeitragVerfasst: 31. Aug 2011 10:46 
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aspiema hat geschrieben:
Zitat:
Im übrigen dürfte es gerade unter Mathefreaks nicht wenige geben, die dir in vielem ähneln. Da sehe ich durchaus Chancen, dass du in eine passende "peer-group" findest.

013


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31. Aug 2011 22:09

 Betreff des Beitrags: Re: Aufforderung zum Dialog
BeitragVerfasst: 31. Aug 2011 22:09 
  
Hallo Abel,

herzlich willkommen hier!

Abel hat geschrieben:
Allerdings mag ich den Begriff "Hochbegabung" absolut nicht, da er nicht das aussagt, was ich mit dieser Besonderheit assoziiere. Aber dazu vielleicht später...


Dieser Satz macht mich neugierig: Was assoziierst du denn mit "Hochbegabung"?

Viele Grüße, calipso.


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1. Sep 2011 00:03

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufforderung zum Dialog
BeitragVerfasst: 1. Sep 2011 00:03 
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Für mich spiegelt sich das was vielleicht als meine "Hochbegabung" bezeichnet wird in meiner unstillbaren und leidenschaftlichen Neugier wieder. Die gesamte Welt und darüber hinaus meine Gedanken bilden für mich einen einzigen, riesigen Abenteuerspielplatz. So laufe ich beispielsweise durch den Park, blicke auf eine Ecke des Teiches und stelle mir die Frage ob ich mit Hilfe eines Steins, den ich ins Wasser werfe, die exakte Form des Teiches rekonstruieren könnte. (Dies geht nach allem was ich mir ausgerechnet habe übrigens nur in konvexen Teichen)

Mit Hochbegabung verbinde ich als erstes eine Leichtigkeit. So als würden einem Lösungen zu allen möglichen Problemen zufliegen, ohne intensiv darüber nachzudenken. So als wäre es keine harte Arbeit, komplizierte Zusammenhänge zu studieren.

Dies triff zumindest auf mich jedoch nur bedingt zu. Vielleicht ist die wahre Beudeutung von Hochbegabung, dass diese Schwelle der Komplexität einfach höher liegt als bei anderen Menschen. Das wäre für mich jedoch eine ungenügende Antwort, da sie keinen Grund beinhaltet.
Für mich ist es eher so als läge diese Schwelle höher, weil ich mein Gehirn daran gewöhnt habe, sich mit solchen Fragen zu beschäftigen. Und dies habe ich getan, weil ich von einer weit überdurchschnittlichen Neugier getrieben werde.


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