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Hallo allerseits

Moderator: anni11

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12. Mai 2013 15:44

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo allerseits
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013 15:44 
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Klingt, als sei dein großer Sohn eigentlich ein Perfektionist. Er möchte etwas machen, merkt dann aber, dass es nciht auf Anhieb perfekt geht und lässt es dann lieber ganz. Mein kleiner Sohn ist auch so.
Da muss man dann dran bleiben und ihn mit vieeel Geduld zum Weitermachen motivieren. Und immer wieder erklären, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist und die kleinsten Fortschritte loben. Alleine kriegen die Kinder das in der Regel erst mal nicht hin, aber es wird besser. Ist natürlich zeitaufwendig.
Gibt es denn nicht einen netten Opa, Nachbarn mit viel Zeit, der sich seiner Technik- und Schnitzfreude annehmen könnte?

Die Zeit, die ihr mit Hausaufgabenkämpfen verbringt, könnte man natürlich auch anderweitig nutzen.

Juklema


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12. Mai 2013 17:05

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo allerseits
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013 17:05 
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Zitat:
Aber sobald es daran geht, alleine etwas zu machen klappt gar nix mehr.
Ich bin berufstätig und habe eben drei Kinder. Es ist mir nicht moeglich, ihn nachmittags 4 Stunden zu betüddeln. Ich ,ache gern etwas zwischendurch mit ihm - aber eben nicht pausenlos.

Der mittlere, getestet ist da anders. Der kann sich gut allein beschäftigen, nicht immer, aber eigentlich schon.


Da schließe ich mich Juklema an:
Wenn der Große Unterstützung dabei braucht, an Sachen "dran" zu bleiben, würde ich ihm die unbedingt geben. Und lieber die HA schwer leserlich stehen lassen. [smilie=confused-smiley-013.gif]

Gerade, wenn der Mittlere sich ganz gut allein beschäftigen kann. Oder meinst du, du musst dir wegen des IQ besonders viel Mühe geben, ihn angemessen zu fordern?

LG
aspiema


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12. Mai 2013 23:02

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo allerseits
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013 23:02 
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Ja, ich versuche natuerlich schon, ihn zu motivieren, ihn oft zu loben. Klar.

Aspiema, wie meinst du das? Meinst du mit:"... Wegen dem IQ besonders viel Mühe..." Bezueglich des großen oder mittleren?
Ich versuche all meine 3 Kinder angemessen zu fördern. Da spielt der IQ ueberhaupt keine Rolle. Dennoch merke ich selbst, das ich (seit des Tests des mittleren) ihn schon noch mehr fördere und fordere. Aber das muss ich ja auch - schliesslich sind wir ja wegen seiner Wutanfälle beim Psych gewesen. Und sein Rat lautete: Mehr kognitiv auslasten. Klar das ich dann da jetzt noch eine Schippe drauf setze.

Warum ich mit dem Gedanken spiele, beim großen auch eine IQ Test machen zu lassen?! Zum einen, um vielleicht ADS oder dergleichen auszuschließen, herauszufinden wie ich ihm dabei helfen kann, konzentrierter zu bleiben, wo seine Stärken und Schwächen sind. Einfach, um einen objektiven Rat über den Entwicklungsstand zu bekommen. Ich weiss nicht, ob der Weg richtig ist - deswegen bin ich (mitunter) hier :-)
Ich kann mein Dilemma kaum beschreiben. Ein Hb Kind, welches ich NIE als solches erkannt habe - das sitzt echt tief bei mir. Die schukdgefühle - schliesslich hat er diese Wutausbrüche schon länger. Ich hab's auf normale Reibereien geschoben. Wenn ich schon damals zum Arzt gegangen wäre, dann hätte er ein Jahr weniger "Leiden" MUESSEN. Was ist, wenn ich bei dem großen eine. Ähnlichen Fehler grade begeh?

Ach, es ist alles nicht leicht (fuer mich :-))


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13. Mai 2013 06:48

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo allerseits
BeitragVerfasst: 13. Mai 2013 06:48 
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Hört sich ein bißchen kraus an.

Der IQ spielt keine Rolle. Der IQ-Test ist aber die Allzweckwaffe. Gegen Ausraster. Gegen Lustlosigkeit.

Wer erfolgreich seine HB nachgewiesen hat, ist der Star. Bekommt ganz viel Bonus-Zeit. Und "Förderung".

Mir tut der Große ein bißchen leid. Ich kann mich natürlich irren. Aber für mich klingt seine Beschreibung sehr lieblos. Der Unfähige neben dem kleineren Star. Und der Feger-Prinzessin. Das ist eine schwierige Rolle. Aber er kämpft. Er will auch Aufmerksamkeit. Und er weiß, wie er sie bekommt.

Im Prinzip glaube ich auch, dass der Große getestet werden sollte. Ich fürchte allerdings, dass es damit nicht getan sein wird. Der Test wird ihn nicht in einen pflegeleichten Hochleister verwandeln. Was würde ihn erwarten? Eine Intensivierung des Hausaufgaben-Kampfes?

_________________
Mein Motto: Immer freudig in die Zukunft sehen......


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13. Mai 2013 11:11

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo allerseits
BeitragVerfasst: 13. Mai 2013 11:11 
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Hallo Launebär,

Zitat:
Da spielt der IQ ueberhaupt keine Rolle. Dennoch merke ich selbst, das ich (seit des Tests des mittleren) ihn schon noch mehr fördere und fordere. Aber das muss ich ja auch - schliesslich sind wir ja wegen seiner Wutanfälle beim Psych gewesen. Und sein Rat lautete: Mehr kognitiv auslasten. Klar das ich dann da jetzt noch eine Schippe drauf setze.


Ich kann verstehen, dass du den Rat des Psychologen umsetzt. Nur: Wutanfälle sind kein typisches Anzeichen von Unterforderung bei hb Vorschulkindern...

Natürlich '"hilft" da die kognitive Auslastung - hauptsächlich dadurch, dass du den Jungen beschäftigst und damit ablenkst. Wenn er in die Schule kommt, wird er aber keine 1:1-Betreuung durch die KL bekommen. Und kognitiv ausgelastet wird er da sicher nicht. Von daher ist es wichtig, dass er lernt, Phasen der Langeweile selbst in den Griff zu bekommen. Und zwar möglichst, bevor er eingeschult wird.

Ein extrem schlaues Kind verliert übrigens nichts von seinem Potenzial, wenn es "nur" seinen ganz normalen Anteil an elterlicher Aufmerksamkeit bekommt. Es klingt nicht so, als ob du deine Kinder vor dem Fernseher parkst ;-) .

Zitat:
Warum ich mit dem Gedanken spiele, beim großen auch eine IQ Test machen zu lassen?! Zum einen, um vielleicht ADS oder dergleichen auszuschließen, herauszufinden wie ich ihm dabei helfen kann, konzentrierter zu bleiben, wo seine Stärken und Schwächen sind. Einfach, um einen objektiven Rat über den Entwicklungsstand zu bekommen. Ich weiss nicht, ob der Weg richtig ist - deswegen bin ich (mitunter) hier :-)


Ein IQ-Test allein ist nicht geeignet, um ADS oder dergleichen auszuschließen. Oder festzustellen.

Es gibt leider auch keine besonderen Methoden, mit denen man Konzentrationsschwächen, Perfektionismus oder Arbeiten nach dem Lustprinzip bei Kindern mit einem IQ > 130 bearbeiten kann. Auch wenn der Gedanke, man könnte durch eine Erhöhung des Anspruchsniveaus aus solchen Kindern fröhliche Hochleister machen (ist jetzt ein bisschen überspitzt ausgedrückt), gelegentlich zu Empfehlungen führt, die sich lediglich am IQ, aber nicht an der Gesamtpersönlichkeit des Kindes orientieren.

Kurz gesagt: falls der Große ebenfalls besonders schlau ist, wird euch das nicht erklären, warum er wenig Durchhaltewillen beim Klavierüben und eine schlechte Schrift hat. Und beides wird nicht besser, wenn er aufgrund seines IQ Knobelaufgaben in Mathe bekommt...

Wenn man neu im Thema ist, sieht man vieles anders als später. Meine vier Kinder sind schon zwischen 10 und fast 30, und von ihrer Persönlichkeit her unterscheiden sie sich definitiv stärker als vom (geschätzten) IQ. Was für das eine von ihnen richtig war, hätte bei einem anderen gar nicht funktioniert - auch ein besonders hoher IQ ist immer nur ein Teilaspekt.

LG
aspiema


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13. Mai 2013 18:48

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo allerseits
BeitragVerfasst: 13. Mai 2013 18:48 
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Ich glaube, das kommt falsch rueber. Ich verbringe im Schnitt mit allen Kindern gleich viel Zeit allein. Allerdings ist der große oft mit Freunden unterwegs, so das es abends nur fuer kuscheln und Gespräche reicht.
Mit dem Mittelkind - der mit Sicherheit nicht der Star ist (im Gegenteil sogar) verbringe ich intensiv die 2 Mittagsstunden. Mal 1:1, mal gebe ich ihm eine Aufgabe(was aber auch Köchen oder so sein kann) und mache nebenbei den Haushalt.
Seine kognitive Mehrauslastung bringt ja was - das bilde ich mir ja nicht ein. Wie gesagt, ich verbringe jetzt nicht mehr Zeit mit ihm. Wir nutzen sie nur anders. Dennoch spielt er nachmittags allein/mit Freunden oder was auch immer.
Ich finde etwas "frech" das jetzt so z behaupten. Zumal die Idee mit dem IQ Test ja nicht von uns stammte. Gegen das Ergebnis kann ich mich nicht wehren und es wäre wohl auch falsch, es unter den Tisch fallen zu lassen - bei seiner Symptomatik.

Zur kleinen "Prinzessin" - keine Ahnung, was ihr fuer ein Bild von mir und meiner Familie habt. Sie ist die kleinste, schaut sich viel von den Bruedern ab und ist eh temperamentvoll. Keine Ahnung, wie ihr daraus schließt, das sie auch Aufmerksamkeit moechte?! Es kommt wohl völlig falsch rueber - das Mittelkind wird weder von uns hervorgehoben, hat eine besonderen Status oder sonst etwas. Er macht halt Mittags nicht die Lük Hefze fuer 4 Jährige sondern eben die fuer 8 jährige. Lük an sich hat er vorher auch gemacht. Ich weiss nicht, was daran falsch ist? Hier hat jedes Kind seine Zeit. Der große, der mittlere und auch die Kleine. Nur ich nicht fuer mich selbst :-))


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13. Mai 2013 18:58

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo allerseits
BeitragVerfasst: 13. Mai 2013 18:58 
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Michaela, ich soll sich ja nicht zitieren. Aber eins kannst du mir glauben, der kleine ist nicht der große Star - im Gegenteil. Er ist eher der "verstoßene Sohn" - als der andere. Er hat mich über 12 Monate lang terrorisiert. Das ist nicht spurlos an mir vorbei gegangen.


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13. Mai 2013 19:40

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo allerseits
BeitragVerfasst: 13. Mai 2013 19:40 
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Launebär hat geschrieben:
Ich kann mein Dilemma kaum beschreiben. Ein Hb Kind, welches ich NIE als solches erkannt habe - das sitzt echt tief bei mir. Die schukdgefühle - schliesslich hat er diese Wutausbrüche schon länger. Ich hab's auf normale Reibereien geschoben. Wenn ich schon damals zum Arzt gegangen wäre, dann hätte er ein Jahr weniger "Leiden" MUESSEN. Was ist, wenn ich bei dem großen eine. Ähnlichen Fehler grade begeh?

Ach, es ist alles nicht leicht (fuer mich :-))


Dein Sohn ist doch erst 5 Jahre alt!? Ein hb Kind, das nie als solches erkannt wurde? - Ich finde ihr seid recht früh dran!

Richtig ist, dass Unterforderung zu auffälligem Verhalten führen kann, auch zu einer extremen Verlangsamung der Arbeitsgeschwindigkeit wie bei deinem großen Sohn, richtig ist aber ebenso, dass Wutanfälle "kein typisches Anzeichen von Unterforderung bei hb Vorschulkindern" ist. Die Lösung liegt irgendwo dazwischen. Eine einfache Klärung gibt es leider nicht.

Selbst würde ich meinen Blick auf die Rollen der Kinder in der Familie legen. Die Kleine ist klar, das Nesthäkchen und Mädchen. Was ist mit den beiden Jungen? Das "Sandwichkind" hat oft die größten Probleme, weil die Rolle des großen Bruders natürlich eine besondere ist. Das älteste Kind kann mehr, darf mehr - welches jüngere Kind wollte nicht so groß sein wie das ältere Geschwisterkind? - ihm wird von den Eltern aber auch mehr Verantwortung übertragen. Und das mittlere Kind? Welche besondere Rolle hat dieses in der Familie und unter den Geschwistern?

Wie stark sind bei euch die Rollen bei den beiden Jungen ausgeprägt? Sehr stark? Zu stark? Sehr schwach? Zu schwach? Wie stark konkurrieren sie miteinander? Wie gut kommen sie miteinander aus? Wer ist Mamis Lieblingskind? Wer Papis? Wer Omis? Es ist nicht so, obwohl alle Eltern sich darum bemühen und auch immer eine Bevorzugung eines Kindes leugnen würden, dass Kinder gleich behandelt würden. Geht auch gar nicht anders, schließlich sind Kinder unterschiedlich und auch für einzelne Erwachsene unterschiedlich zugänglich. Allles nicht schlimm, Eltern sollten sich ihres Handels und unterschiedlichen Reaktionen jedoch bewusst sein. Oder umgekehrt, falls ihr Handeln sich bei den einzelnen Kindern wirklich nicht unterscheidet, überlegen, ob unterschiedliche Reaktionen sinnvoll wären.

Du förderst dein "Sandwichkind" jetzt stärker, bedeutet nicht nur dass er neue Angebote bekommt, es bedeutet auch, dass du dich mehr um ihn kümmerst. Was hier nun stärker wirkt, lässt sich nicht sagen. - In jedem Fall würde ich mir die einzelnen Rollen und Bedürfnisse der Kinder genauer anschauen und ich selbst würde den großen Bruder ebenfalls testen lassen, um zu wissen, ob er der Konkurrenz des kleinen Bruders gewachsen ist oder einen kleinen Bruder, der ihn in vielem überrunden wird, einfach akzeptieren muss. Ich wollte wissen, welchen Weg ich unterstütze.

Was machen deine Kinder eigentlich außerschulisch? Haben sie noch weitere als die aufgeführten Beschäftigungen? Sind sie im Sport? Bei den Pfadfindern oder anderen Gruppen? Wie erfolgreich und angesehen sind sie dort?

Du musst die Fragen gar nicht beantworten, sie sollen dir lediglich ein Gedankenanreiz sein.

Ah, ich sehe gerade, dass du einen Teil der Frage schon beantwortest hast. Der Test hat dir also geholfen, einen neuen Zugang zu deinen Sohn zu finden, ein neues Verständnis für ihn zu entwickeln. Das ist ja schon mal ein positiver Effekt.


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13. Mai 2013 19:45

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo allerseits
BeitragVerfasst: 13. Mai 2013 19:45 
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Launebär hat geschrieben:
Er hat mich über 12 Monate lang terrorisiert. Das ist nicht spurlos an mir vorbei gegangen.


Nein, hat er nicht! Er hat ein Verhalten gezeigt, mit dem du nicht umgehen konntest. Mach nicht den Fehler, ihm Absichten zu unterstellen. Er ist ein Kind, hat keinen Erfahrungsschatz, auf den er zurückgreifen könnte und kann daher sein Verhalten ohne deine Hilfe kaum ändern. Wut ist Hilflosigkeit, nichts sonst.

Du fühlst dich hilflos im Umgang mit ihm, ja, aber dein Sohn ist noch viel hilfloser, sei dir dessen immer bewusst.


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14. Mai 2013 13:28

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo allerseits
BeitragVerfasst: 14. Mai 2013 13:28 
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Hallo Epilog.

Nein, er hat mich natürlich nicht mit "Absicht" terrorisiert. Das weiss ich auch - auch wenn ich mir das an manchen Tagen wie ein Mantra runter beten musste, damit ich das nicht vergesse.
Durch die GEspräche mit dem Psychologen ist mir durchaus bewusst, das er als "Mittelkind" keinen einfachen Stand hat. Grade mit seinen Eigenschaften. Er ist sehr ehrgeizig und würde genau, wie du beschrieben hast, so gut sein wie der Große (was aber natürlich nicht immer geht), aber dennoch auch genauso bemuttert werden, wie die kleine. Ich glaube schon, das ihm das hin und wieder zu schaffen macht.
Die beiden Jungs fetzen sich oft - aber auch nicht mehr als andere Kinder in dem Alter. Wenn sie sich länger nicht sehen (er ist ja jetzt bei der Oma), dann vermissen sie sich auch recht schell :-)

Lieblingskind - also ein wirkliches Lieblingskind haben wir beide nicht. Aber wenn man da irgendwie etwas schreiben soll, dann wäre es eher so, das ich eher mit dem Großen kann, und der kleine mehr mit Papa. Aber wirkliche "Lieblingskinder" haben wir nicht. Anders ist das bei den Großeltern. Wir wohnen relativ weit entfernt - sind aber erst umgezogen, als der mittlere 2 Monate alt war. Und der Große war seitdem er 3 Monate alt war, mind. 3x in der Woche bei Oma (weil ich wieder arbeiten war). Somit haben sie natürlich einen deutlich stärkeren Bezug zu dem großen. Dennoch versuchen auch sie darauf zu achten, das alle mal "dran" kommen. DAs jeder mal seine ZEit allein mit den Großeltern hat.
In den Osterferien war der Große dort (mein Schwie Papa ist pensionierter LEhrer) - er wollte mit Opa gern was für die Schule machen. Und natürlich schwimmen gehen, Spass haben und so :-) So war er 2 Wochen dort. Jetzt ist das Mittelkind da - auch allein. Genießt die Rundumbetreuung.

Beide gehen zum Sport. Der Große 1x die Woche (für das Alter von 9-13 JAhren). Der Kleine 2x. Einmal für seine Altersklasse und dann auch in den Sport mit dem Großen. Warum? Weil der Arzt sagte, er solle das ruhig mal ausprobieren. Es macht ihm Spass, er kämpft sich da durch (weil er ja mit Abstand der kleinste ist), hat sich aber seinen Platz in der Truppe bereits erkämpft und geht gern hin. BEvor wir das entschieden haben, habe ich mit dem Großen gesprochen, wie er das findet. Schliesslich ist es sein KLEINER Bruder. Er fand die IDee gut, beide gehen gemeinsam und erzählen hinterher immer sehr aufgeregt, was alles so passiert ist.
Der Mittlere geht dann noch 1x in der Woche zum Klavier.
Der Große macht nix weiter - weil er zu nix weiter lust hat. Weder eine andere Sportart, noch ein Instrument, Computerkurs oder sonstiges. Er mag nicht.
Der MIttlere ist ja nicht "klassisch" HB - und weiss selber auch nix davon. Auch der große Bruder nicht. Das Thema hat hier im Alltag nix zu suchen - wir sprechen auch nicht drüber.
Der Mittlere ist im Kiga sehr beliebt - besonders bei den Mädchen. Nicht jetzt weil er ein Junge oder so ist, einfach weil er toll sich auf andere Kinder einstellen kann, kompromissbereit ist und eben sehr umgänglich. Er ist kein "typischer" Junge. Zumindest nicht, wenn der andere damit nicht umgehen kann. Er ist in seiner Gruppe eher der "Mitläufer" - bei den Jungs die da das sagen haben nicht beliebt, aber auch nicht unbeliebt.
Er zappelt viel (kann also schlecht wirklich still sitzen), und erfüllt Aufgaben (Vorschule) eher langsam. Alle sind schon fertig, nur er hat grad erst angefangen. Und das auch nur, weil die 2 dann nicht perfekt gelungen ist und er sie solange wegradiert, bis sie perfekt ist. Er hat auch sein "schlechtestes" Ergebnis in der Verarbeitungsgeschwindigkeit. Das passt da ja ein wenig zu. Er geht oft etwas unkoordiniert an die Aufgaben heran.
Der Große ist in seiner Klasse akzeptiert - Klassensprecher und wie ich oben schon geschrieben habe, sozial sehr engagiert und auch bei den Lehrern nur positiv bekannt. Er stört den Unterricht nicht, wird deswegen oft gelobt (weil die Klasse sonst eher unruhig ist).

An manchen TAgen denke ich: Ich lasse ihn testen. Dann wieder... lieber nicht...
Er wird ja schon wissen wollen, was er da machen muss, warum und wie das Ergebnis dann hinterher ausgefallen ist. Das macht mir etwas Angst.


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