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Hallo aus dem Emsland!

Moderator: anni11

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27. Jun 2013 13:00

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 Betreff des Beitrags: Hallo aus dem Emsland!
BeitragVerfasst: 27. Jun 2013 13:00 
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Hallo! 012

So, dann stelle ich mich mal vor...

Mein Mann und ich leben seit 7 Jahren im Emsland und haben 2 Töchter (6 1/2 und 4 Jahre alt). Meine jüngere Tochter ist seit ihrer Geburt "auffällig", ein besseres Wort fällt mir dazu nicht ein. Sie war immer sehr unruhig und aktiv, hat wenig geschlafen und viel geweint. Damals (die Kleine war gerade 8 Wochen alt!!) hat eine Physiotherapeutin zu mir gesagt: "Sie haben ein intelligentes Kind, dass sie immer geistig und körperlich fordern wird.". Natürlich habe ich da nichts drauf gegeben, nur die Tipps zu einem absolut geregeltem Alltag haben wir umgesetzt. Rituale und feste Zeiten haben unserer Tochter das Einschlafen erleichtert und uns wieder etwas Ruhe geschenkt. Tja, aber die Physiotherapeutin hatte tatsächlich recht, die Kleine hat uns immer gefordert und ist sehr wissbegierig. Auch körperlich braucht sie viel Auslastung um ihre Energie zu kanalisieren. Der Kinderarzt hat bei jeder U ins Heft geschrieben, dass sie schon sehr weit für ihr Alter ist.

Daraus ergab sich auch, dass wir über ein früheres Einschulen nachgedacht haben. Der Kinderarzt hat uns einen IQ-Test empfohlen, der uns eine HB bescheinigt. Er und auch der Kindergarten stehen voll hinter uns und begrüßen eine frühere Einschulung. Nur die Rektorin der Schule ist noch etwas skeptisch, was ich auch verstehen kann. Und genau das ist der Grund, warum ich hier schreibe. Ich hoffe ihr könnt uns ein wenig mit eurer Erfahrung helfen.

Meine Tochter ist immer noch sehr unruhig. Sie kann in Situationen, die sie nicht spannend findet, nicht ruhig sitzen bleiben. In Gruppensituationen muss sie häufig persönlich angesprochen werden, damit sie sich beteiligt (Sitzkreis im Kindergarten). Sie ist schnell frustriert, wenn sie etwas nicht schnell genug kann oder nicht so gut wie ihre ältere Schwester (z.B. zeichnen). Auch beim Klavierunterricht möchte sie lieber irgendwelche selbst komponierten Lieder spielen, als die Noten zu lernen, die der Lehrer ihr vorgibt. Verstehen tut sie alles und sie kann sich auch alles merken, obwohl sie rumzappelt, aber sie sieht nicht, dass sie erst die Grundlagen beherschen muss, bevor sie ihre eigenen Gedanken umsetzen kann. Sie hat Phasen, in denen sie nur spielt und nichts anderes machen möchte und dann wieder Phasen, in denen sie Rätselhefte durcharbeitet oder sich selbst Lesen und Schreiben beibringt. Ich weiß, bis zu ihrer Einschulung ist es noch über ein Jahr und da kommt noch ganz viel dazu, aber manchmal zweifel ich daran, dass sie den Schulalltag meistern kann. Was sagt ihr dazu?

Eine weitere Frage ist: Wie wichtig ist es, das andere Kind auch zu testen? Unsere ältere Tochter ist bestimmt auch recht intelligent, aber auch extrem zurückhaltend. Bei den U-Untersuchungen hat sie auch nie das gezeigt, was sie kann. Würde dann ein Test nicht eher ein falsches Bild liefern?

Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Antworten!

Und vielleicht finden sich ja hier noch ein paar aus dem Emsland, denn wir fühlen uns in der Hinsicht recht einsam hier (an der Schule gab es bis jetzt noch kein Kind, bei dem eine HB festgestellt wurde).

LG


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27. Jun 2013 15:43

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo aus dem Emsland!
BeitragVerfasst: 27. Jun 2013 15:43 
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Ob sie den Schulalltag in einem Jahr meistern wird, darüber würde ich mir heute mal noch keine Gedanken machen. Melde das Kind an, sieh wie sie sich entwickelt. In unserem Bundesland würde das Kind erst mit dem ersten Schultag schulpflichtig bis dahin könnte man problemlos zurückziehen.

Was hilft es dir zu wissen das vielleicht auch die 2. Tochter HB wäre? Würde sie sich dadurch verändern? Würdest du an deinem Verhalten ihr gegenüber etwas verändern? Hat das Kind Probleme und leidet, dann ist auch bei ihr ein Test angebracht.

IQ Werte in dem Alter deiner Kinder sind Tendenzen. Die können sich bestätigen oder auch nicht. Gib den Kindern das was sie brauchen (einklagen, verlangen), dann kannst du nichts verkehrt machen.

_________________
Gruß
Kuranda99


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27. Jun 2013 16:01

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo aus dem Emsland!
BeitragVerfasst: 27. Jun 2013 16:01 
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Hallo und willkommen, 012

Carter hat geschrieben:
Daraus ergab sich auch, dass wir über ein früheres Einschulen nachgedacht haben. Der Kinderarzt hat uns einen IQ-Test empfohlen, der uns eine HB bescheinigt. Er und auch der Kindergarten stehen voll hinter uns und begrüßen eine frühere Einschulung. Nur die Rektorin der Schule ist noch etwas skeptisch, was ich auch verstehen kann.

Wenn der Kiga das auch befürwortet und ihr sie für schulfähig haltet, warum nicht? Für einen erfolgversprechenden Schulbesuch spielen ja auch Faktoren wie Durchsetzungsfähigkeit, Selbstbewusstsein, Frustrationstoleranz, Organisations- und Konzentrationsfähigkeit eine Rolle. Und ob das Kind will. So lange die Rektorin nicht auch Klassenlehrerin ist, würde ich die Meinung nicht zu hoch hängen. Hat sie diese Einstellung grundsätzlich oder nachdem Sie Dein Mädchen in Augenschein hatte?!? Wenn sich die Skepsis auf Euer Kind bezieht (also keine generelle Abneigung gegen Früheinschulung), wäre ich allerdings hellhörig. Wichtiger ist meiner Meinung nach wie der/die KlassenlehrerIn zu sehr jungen Kindern steht.

Allerdings würde ich das hier ziemlich gut im Auge behalten:
Carter hat geschrieben:
Meine Tochter ist immer noch sehr unruhig. Sie kann in Situationen, die sie nicht spannend findet, nicht ruhig sitzen bleiben. In Gruppensituationen muss sie häufig persönlich angesprochen werden, damit sie sich beteiligt (Sitzkreis im Kindergarten). Sie ist schnell frustriert, wenn sie etwas nicht schnell genug kann oder nicht so gut wie ihre ältere Schwester

Ich finde das ist ein ganz normales Verhalten von Kindern in dem Alter. Daran könnt und solltet ihr arbeiten, egal ob sie im nächsten oder übernächsten Jahr zur Schule kommt. Zur Verbesserung der Frustrationstoleranz ist ein Musikinstrument schon mal ganz gut. Auch wenn sie sich ihre eigenen Regeln macht. ;-)

Carter hat geschrieben:
Eine weitere Frage ist: Wie wichtig ist es, das andere Kind auch zu testen? Unsere ältere Tochter ist bestimmt auch recht intelligent, aber auch extrem zurückhaltend.

Warum sollte man? Genetisch betrachtet wird sie nicht ewig weit entfernt sein von ihrer Schwester. Aber wieso reicht es Euch nicht zu wissen, dass sie ein pfiffiges Mädchen ist? Was würde sich Deiner Meinung nach ändern, wenn Ihr den genauen IQ wüsstet? Sehr intelligent wäre sie immer noch. Und zurückhaltend auch. So what?!?

Carter hat geschrieben:
Bei den U-Untersuchungen hat sie auch nie das gezeigt, was sie kann. Würde dann ein Test nicht eher ein falsches Bild liefern?

Es könnte ein falsches Bild liefern, wenn sie nicht richtig mitmacht - ein Risiko vor allem bei allen jung Getesteten. Ich würde keinen IQ-Test "verbraten" nur auf einen Verdacht hin, weil er Euch nicht viel liefert außer einer Zahl, die wenig Relevanz hat - so lange es nicht konkret um die Teilnahme bei einem HB-Kurs oder eine frühe Einschulung geht. Und selbst eine frühe Einschulung würde ich von anderen Faktoren als ausschließlich der kognitiven Reife abhängig machen.

Lg

Anni


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27. Jun 2013 18:30

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo aus dem Emsland!
BeitragVerfasst: 27. Jun 2013 18:30 
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@ anni11: Schulfähig ist sie bestimmt (sie ist selbstbewusst, durchsetzungsfähig und anderen gegenüber aufgeschlossen). Unsere Sorge ist, dass sie zu viel Unruhe in die Klasse bringt, weil sie halt noch nicht so diszipliniert ist. Natürlich ist alles noch altersgerecht, aber ich weiß nicht, ob die Lehrer mit ihr umgehen können. Viele empfinden sie als anstrengend, weil sie so viel fordert. Aber meiner Meinung nach wird sie immer unruhig sein, es ist ihr Charakter.

Die Meinung der Rektorin ist schon wichtig, weil sie ja das letzte Wort zur Einschulung hat (außer wir wollen uns gleich unbeliebt machen und ein schulpsychologisches Gutachten einfordern). Sie hat unsere Tochter nur einmal kurz erlebt, wie sie im Stuhlkreis auf ihrem Stuhl gelegen anstatt gesessen hat. Aber sie ist allgemein nicht der Freund vom eher Einschulen.

Es ist nicht so, dass ich unsere andere Tochter unbedingt testen will. Ich habe nur häufig gelesen und gehört, dass man Geschwisterkinder auf jeden Fall auch testen sollte, deswegen habe ich gefragt. Aber wenn man nicht auf die Testergebnisse eingeht, warum sollte man überhaupt testen? Seit ich das Ergebnis weiß, kann ich meine Kleine viel besser verstehen und auf sie reagieren.

@kuranda99: Natürlich können wir kurzfristig die Einschulung abblasen, aber das wäre meiner Meinung nach (und auch der Meinung des Kindergartens und der Rektorin nach) nicht gut für das Kind. Bei uns in den Kindergärten gibt es das sogenannte Vorschuljahr, in dem die Kinder besonders gefördert werden, häufiger die Schule besuchen und besondere Aktionen durchführen. Das möchten wir ihr nicht vorenthalten, also muss unsere Entscheidung bis zum September feststehen. Wenn es gar nicht anders geht, würden wir die Anmeldung auch später zurückziehen, aber wie gesagt, das wollen wir absolut vermeiden.

Was den Test meiner Großen angeht, so habe ich oben schon etwas dazu gesagt. Sie leidet nicht, aber sie merkt, das ihre Schwester sie teilweise schon überholt hat. Das müssen wir natürlich auffangen.


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1. Jul 2013 15:25

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo aus dem Emsland!
BeitragVerfasst: 1. Jul 2013 15:25 
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Hallo Carter,

willkommen auch von mir [smilie=hello.gif] !

Wieso war die Schule bereits involviert? Ist das die Schule von der Großen?
Ich denke, wie die Schule aufgestellt ist, welche Unterrichtsformen da vorherrrschen, wie das "Klientel" dort ist, das ist die entscheidende Frage für Deine Frage.

Ein guter Kindergarten, in dem auf ihre Entwicklungsbedürfnisse bei Schwächen und Stärken eingegangen wird, kann die bessere Wahl gegenüber einer "unbehüteteren" oder sehr leistungsorientierten Grundschule sein.
Eine kuschelige Grundschule, in der differenziert wird, kann die bessere Wahl gegenüber einem "Mehr recht als schlecht" Kindergarten sein.

Wie sich Deine Tochter in einem Jahr präsentieren wird, kann Dir niemand sagen, dazu ist zuviel Bewegung in der Entwicklung in diesem Alter. Ihr Entwicklungsstand jetzt ist nur eine Momentaufnahme.

Aber in einem Jahr wird man klarer sehen und dann wird einem die Entscheidung leichter fallen.
Wenn Du Dir Optionen offen halten musst, halte sie offen und zögere die Festlegung solange wie möglich hinaus.

Vorschulgruppe nicht gemacht zu haben, ist, genauso wie Vorschulgruppe zweimal gemacht zu haben, im Rückblick vollkommen unerheblich für das Kind. Den falschen Einschulungszeitpunkt gewählt zu haben, kann einem über Jahre hinweg Probleme bereiten.

LG, Ida


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25. Jul 2013 11:03

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo aus dem Emsland!
BeitragVerfasst: 25. Jul 2013 11:03 
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@ Freud : Die Schule ist involviert, weil wir unsere Tochter dort anmelden wollen/müssen.

Hier auf dem Land haben wir leider keine großen Möglichkeiten um Kindergärten oder Schulen danach auszusuchen, ob sie unsere Kinder genug fördern. Wir müssen mit dem auskommen, was da ist. Weder der Kindergarten noch die Grundschule hat Erfahrung mit der Förderung von intelligenten Kindern, das gibt es hier einfach nicht. Nur Kinder mit Defiziten werden gefördert.

Was das Vorschuljahr angeht, bin ich anderer Meinung. Meiner großen Tochter hat es sehr viel gebracht. Erstens gibt es in dem Jahr für die Kinder mehr Förderung im kognitiven wie auch im sozial-emotionalen Bereich. Zweitens finde ich die vielen Schulbesuche wichtig, damit die Kinder sich schon mal an die Schule gewöhnen und wissen, was auf sie zukommt.

Danke für Deinen Tipp, aber wir werden uns bis September entscheiden, ob wir sie am Vorschuljahr teilnehmen lassen und werden dann alles dafür tun, damit sie sich wohlfühlt und die Förderung bekommt, die sie braucht.

LG


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29. Jul 2013 09:08

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo aus dem Emsland!
BeitragVerfasst: 29. Jul 2013 09:08 
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Hallo,

Carter hat geschrieben:
Hier auf dem Land haben wir leider keine großen Möglichkeiten um Kindergärten oder Schulen danach auszusuchen, ob sie unsere Kinder genug fördern. Wir müssen mit dem auskommen, was da ist. Weder der Kindergarten noch die Grundschule hat Erfahrung mit der Förderung von intelligenten Kindern, das gibt es hier einfach nicht.

Es gibt sie nicht, die spezielle HB-Förderung im Kiga, ich weiß auch gar nicht, was genau Du Dir darunter vorstellst. Viel wichtiger finde ich, ob die Pädagogen die Kinder einfach in ihrem Tempo machen lassen, da ist völlig egal, ob da HB oder kognitive Förderung drauf steht oder nicht, das hat viel mehr mit Einfühlungsvermögen der Pädagogen zu tun als mit Ausbildung oder gar einem Zertifikat (falls es so etwas gibt). Unser Kindergarten damals war altersgemisch, die Erzieherin beauftragte meinen Sohn, bzw. alle Kinder, die aus welchem Grund auch immer schon etwas reifer waren als die anderen mit "Sonderaufgaben", die durften dann wenn sie Lust hatten ausrechnen, wie viel Apfelstücke jedes Kind bekommt, wie viel Flüssigkeit im Wasserkrug ist etc. oder durften irgendwelche verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen. Nicht viel anders, als es eine Mutter tun würde, wenn sie merkt, dass ein Kind sich bereits für Zahlen, Buchstaben oder was auch immer interessiert. Genau so wie sie es einem bewegungsbegabten Kind ermöglichen würde, sich so viel wie möglich sportlich auszuprobieren.

Wenn Du mit der Einstellung "mein Kind ist hochbegabt aber die machen gar kein Extra-Förderprogramm" an den Kindergarten herantrittst könntest Du enttäuscht werden, selbst wenn die Pädagogik für Dein Kind dort vielleicht gar nicht verkehrt ist. Falls es mal so kommen sollte, dass Dein Kind sich darüber beklagt, dass es sich unterfordert fühlt, weil es gerne "mehr" machen möchte (z.B. ein Puzzle das eigentlich erst für ältere Kinder bestimmt ist), motiviere es lieber dazu, dass es selbst um spannendere Aktivitäten bittet. Mein Sohn durfte zum Beispiel immer seine Bücher mitbringen und den anderen Kindern vorstellen bzw. vorlesen, das fanden alle toll. Und da war niemand auf spezielle Förderung ausgebildet, im Gegenteil, im Kiga gab es einige Kinder, die gerade nicht aus bildungsnahen Familien stammten und eher "nach unten" gefördert werden mussten, um Defizite auszugleichen.

Carter hat geschrieben:
Was das Vorschuljahr angeht, bin ich anderer Meinung. Meiner großen Tochter hat es sehr viel gebracht.

Jedes Kind, auch ein Pfiffiges, kann unterschiedliche Bedürfnisse haben, gut nachzulesen bei den Eltern hier, die mehrere Kinder haben.

Carter hat geschrieben:
Erstens gibt es in dem Jahr für die Kinder mehr Förderung im kognitiven wie auch im sozial-emotionalen Bereich.

Ausgewiesene Förderung im sozio-emotionalen Bereich im Kita? Davon habe ich noch nie gehört. Was soll das denn sein? :-!

Carter hat geschrieben:
Zweitens finde ich die vielen Schulbesuche wichtig, damit die Kinder sich schon mal an die Schule gewöhnen und wissen, was auf sie zukommt.

Ja das ist ja nett zu haben, aber von so etwas würde ich keine Entscheidung abhängig machen. Im Zweifelsfall könnte man einen Besuch auch selbst organisieren. Ich kann mich nicht erinnern, dass es bei uns überhaupt Schulbesuche gab, zumal oder weil die Kinder sowieso in ganz unterschiedliche Einrichtungen kommen.

Carter hat geschrieben:
Danke für Deinen Tipp, aber wir werden uns bis September entscheiden, ob wir sie am Vorschuljahr teilnehmen lassen und werden dann alles dafür tun, damit sie sich wohlfühlt und die Förderung bekommt, die sie braucht.

Fördert sie selbst ausreichend, dann ist es weniger relevant, was im Kindergarten wirklich passiert. Ich hatte anfänglich auch Sorge, dass mein flottes Kind nicht ausreichend gefördert würde, bis ich gemerkt habe, dass die Kinder eigentlich selbst am besten wissen, was sie brauchen und es am besten funktioniert, wenn sie selbst ihre Wünsche vermitteln. Das wirkt um vieles besser als wenn eine Mutti nach Sonderförderung verlangt - das tun nämlich gefühlt bestimmt mehr als die Hälfte aus den unterschiedlichsten Gründen.

Lg

Anni


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